Der Arbeitsplatz von heute: mobil, ungebunden und durch Technologie optimiert

In der Börsegasse 9 zeigt Thomas Bene frisches, junges Büromöbeldesign mit Herz und Hirn.

Ab sofort werden hier auch die Designer selbst vor den Vorhang geholt. Der Brite Luke Pearson macht Mitte März den Anfang.

„Das wichtigste Kennzeichen von Trends ist, dass es sie nicht gibt”, sagt Thomas Bene. Der erfahrene Unternehmer führte bis vor vier Jahren noch das Familienunternehmen Bene AG. Dieses stand 2015 vor dem Konkurs, bevor die Sanierer Erhard Grossnig und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein als Investoren einstiegen. Mit dem alten Betrieb hat Thomas Benes neues Handelsunternehmen “Buerofreunde” aber wenig zu tun. Er will sich bunter und sympathischer präsentieren und für die mannigfaltigen Anforderungen an moderne Büroräumlichkeiten passendes Mobiliar aus der ganzen Welt nach Wien bringen.

„Unser Vorteil als Händler ist, dass wir auf Produkte und Firmen aus der ganzen Welt zugreifen und so die Bedürfnisse jedes Kunden erfüllen können”, erklärt Bene. Büroeinrichtung ist für ihn ein ernsthaftes Thema, bei dem Effizienz und Kosten eine wichtige Rolle spielen. Dennoch setzt er auf einen lockeren Umgang mit Kunden und Partnern. „Bei uns ist alles nicht so ernst“, sagt er und beißt in ein Stück gebackenen Fisch (& Chips), denn heute steht ein britischer Abend auf dem Programm und Designer Luke Pearson von „Modus” erzählt aus dem Nähkästchen.

„Menschen verbringen den größten Teil ihrer Zeit in der Arbeit. Der Arbeitsplatz von heute ist nicht mehr statisch, sondern mobil, ungebunden und durch Technologie optimiert”, ist Pearson überzeugt. Von ihm kann man auch lernen, dass unbequeme Möbel unsere Emotionen und die Art, wie wir miteinander interagieren, beeinflussen. Auch das Ende der Vollzeit-Jobs, urbanes Nomadentum, Hypermobilität und „Plug & Play”-Arbeitsgeräte fordern von Arbeitsplätzen enorme Flexibilität, die verschiedenen Anforderungen gerecht wird.

Genau den gleichen Anspruch hat Thomas Bene an alle Hersteller, mit denen er kooperiert. „Die Firmen haben Qualität und Stil und teilweise kennen wir sie schon lange”, erzählt er. Ab sofort soll pro Quartal ein Top-Designer in den Räumlichkeiten der Börsenasse eingeladen werden: „Nach den British Open mit Luke Pearson wird im Juni ein spanischer Abend mit Designern von ‘Viccarbe’ folgen. Im Herbst entführen wir dann in die türkische Designwelt.“

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