Die Forbes Reichenliste 2016

Die Börsenturbulenzen machten auch vor den Reichsten nicht Halt. Dennoch hielt sich Bill Gates mit 70 Milliarden US-$ Vermögen als reichster Mensch der Welt auf Platz 1 der Forbes Billionaires List.

Dietrich Mateschitz ist erneut der reichste Österreicher, er erreicht Platz 64.

Die Turbulenzen an den Börsen, der fallende Ölpreis und ein starker US-Dollar ließen unter den Top 20 reichsten Personen der Erde (fast) keinen Stein auf dem anderen. Bill Gates bleibt zwar weiterhin die Nummer 1, obwohl sein Vermögen sich zum Vorjahr um 4,5 Milliarden auf 70 Milliarden US-$ verminderte. Die Nummer zwei im Ranking ist neuerdings der Spanier Amancio Ortega. Der Zara-Eigentümer verdrängt damit Telekom Austria-Großaktionär Carlos Slim, der auf Platz 4 rutscht. Der Investor Warren Buffett bleibt auf Platz drei des Rankings mit einem Vermögen von 60,8 Mrd. US-$.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte indes ein gutes Jahr: Der 31-Jährige legte vermögenstechnisch um 11,2 Milliarden US-$ zu und landet erstmals unter den Top 10 auf Rang 6. Auch Amazon-Chef Jeff Bezos ist erstmals unter den zehn reichsten Personen (Platz 5) der Erde zu finden.

Unter den Österreichern erreichte Dietrich Mateschitz, Chef von Red Bull, die höchste Platzierung eines Österreichers aller Zeiten. Er landete mit einem Vermögen von 13,2 Milliarden US-$ auf Rang 64. Auch Novomatic-Eigentümer Johann F. Graf vergrößerte sein Vermögen, es stieg im abgelaufenen Jahr um 1,4 Milliarden auf 8 Milliarden US-$ an. Auch die Großerbin Heidi Horten (2,7 Milliarden US-$, 638. Platz) und der in Hongkong ansässige Reeder Helmut Sohmen (2,3 Mrd. US-$, 771. Platz) machten in der Liste Boden gut.

LISTE

Die beiden verbleibenden Österreicher, Andritz-Chef Wolfgang Leitner (Platz 1198) und Reinold Geiger (Platz 1367), Eigentümer des Kosmetikunternehmens, fielen hingegen in der Liste um acht bzw. 141 Plätze zurück. Billa-Gründer Karl Wlaschek, der im Vorjahr verstarb (bzw. seine potenziellen Erben 2016) ist/sind nicht mehr auf der Liste zu finden.

Für die Berechnung der Vermögen werden neben Umfragen, die an in Frage kommende Personen verschickt werden, auch Immobilien, Grundstücke und Unternehmensbeteiligungen bewertet.

Für diesen Herbst plant die Redaktion von Forbes Austria eine eigene, nur Österreicher berücksichtigende Reichenliste.

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