Ein Unternehmen ohne Wirtschaftskraft-Verlust

„Wir lösen Probleme, die andere offensichtlich ignorieren”, sagt Dyson-Österreich-Chef Peter Pollak.

Den ambitionierten Slogan hat der heute 68-jährige James Dyson geprägt, der vor 25 Jahren die ersten Prototypen einer revolutionären Erfindung angefertigt hat: Die ersten Staubsauger ohne Beutel oder Saugkraftverlust. Seit 2000 ist das rasant wachsende Unternehmen auch in Österreich vertreten und Marktführer bei akkubetriebenen Staubsaugern. Dyson ist Erfinder, Gründer des Unternehmens, Self-Made-Milliardär und zählt laut FORBES-Liste zu den 1000 reichsten Menschen der Welt. 2011 konnte ein Umsatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, der sich bis 2015 um 42 Prozent auf gut 1,9 Milliarden Euro steigern konnte. Der Gewinn wuchs weltweit von 385 Millionen Euro auf 503 Millionen Euro.

Reinvestieren auf hohem Niveau

Das Schöne dabei: Dyson genießt seinen Erfolg nicht im stillen Kämmerlein, sondern gibt viel davon an die Wirtschaft zurück. In den kommenden Jahren sollen 1,2 Milliarden Euro für die Entwicklungen neuer, innovativer Technologien bereitgestellt werden, so Pollak. In den Ausbau des eigenen Technologie-Campus am britischen Standort Malmesbury werden davon 315 Millionen Euro fließen. 252 Millionen Euro lässt sich Dyson die Ausweitung der Produktionsstandorte in Singapur und Malaysia kosten. Und 63 Millionen Euro will der Gründer in britische Universitäten investieren, um wissbegierigen und gut gebildeten Nachwuchs sicher zu stellen. Unternehmen, die bereit sind so viel in Wissenschaft und Forschung zu investieren, könnten wir in Österreich auch deutlich mehr gebrauchen.

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