Per WhatsApp neue Schuhe kaufen

Die Kommunikation unserer Generation läuft fast nur noch über Messenger. "Das machen wir uns zunutze“, sagt David Pichsenmeister, Mitgründer von Oratio.

Gemeinsam mit CEO Bernhard Hauser bietet er Unternehmen eine Plattform an, um ihren Kundenservice über gängige Messenger-Programme – Facebook Messenger, WhatsApp und Telegram – abzuwickeln. „Einen Kanal wie Messenger zu nutzen, auf dem die Kunden sowieso schon unterwegs sind, ist für große Unternehmen natürlich sehr interessant“, sagt Hauser. So können etwa Beschwerden an Unternehmen direkt per Messenger geklärt werden. Doch die beiden Wiener denken schon weiter. Hauser: „Wir wollen eine All-in-One-Plattform für E-Commerce-Unternehmen werden. So könnten unsere Kunden direkt über Messenger Waren verkaufen oder Bestellungsänderungen verarbeiten.“

Zu den Kunden von Oratio zählen neben einigen „größeren österreichischen Unternehmen“, für die man gerade Facebook-Messenger-Chatbots entwickelt, etwa auch die britische Niederlassung des französischen Lebensmittelkonzerns Danone oder das IT-Unternehmen Yandex (auch als „das Google Russlands“ bekannt). Derzeit geht es Oratio vor allem um eines: Wachstum. „Wir haben früh angefangen und somit eine gute Position am Markt. Wachstum ist uns jetzt gerade einfach wichtiger als ein positiver Cashflow.“ Zu diesem Zweck suchen die beiden Gründer derzeit auch nach Investoren, die sie bei der Expansion finanziell und strategisch unterstützen.

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Chief Editorial Team

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