Teradata Business Forum: Daten als wichtiger Rohstoff für heimische Unternehmen

Die Wirtschaft steckt in einem historischen Umbruch, der – ohne zu übertreiben – vergleichbar mit den Auswirkungen der Industrialisierung ist.

Ohne das „Internet der Dinge“ soll bald nichts mehr laufen.

Alle Wirtschaftszweige werden in naher Zukunft von diesen Veränderungen betroffen sein, viele sind es bereits jetzt schon. Welche Auswirkungen die Digitalisierung hat und wie man diese positiv für die eigene Unternehmung nutzen kann, wurde beim Teradata Business Forum (präsentiert von Forbes Austria) im Hotel Melia am 17. März diskutiert.

Die Eröffnung der Veranstaltung übernahm Gerald Rosak der als Country Manager bei Teradata für Österreich und Osteuropa zuständig ist. Er machte verständlich, dass jene Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil haben werden, die es schaffen die automatisch generierten Daten systematisch zu analysieren und die richtigen Schlussfolgerungen abzuleiten.

Direkt im Anschluss folgte eine von Martin Willcox (Director Big Data Centre of Excellence, Teradata) moderierte Diskussion, bei der anschauliche Beispiele aus der Praxis gezeigt wurden, welche völlig neuen Herausforderungen und Chancen das „IoT“ für klassische Wirtschaftszweige herbeiführt. An der Diskussion beteiligten sich Experten von OMV (Markus Frantz), Siemens AG (Gerhard Engelbrecht) und VERBUND (Christoph Praschl). Letzterer erläuterte konkrete Anwendungsbeispiele im „Smart Living“-Bereich, bei dem gesammelte Daten genutzt werden, um effizienteres und angenehmeres Wohnen zu ermöglichen.

Nach einer Kaffeepause die für Networking genutzt werden konnte, startete die von Heidi Aichinger (Forbes Austria) moderierte Podiumsdiskussion. Neben der erfolgreichen Anwendung, wurde hier auch das Thema Datensicherheit und Probleme im Umgang mit „IoT“ offen mit den Zuhörern diskutiert.

Generell würden sich folgende Schlussfolgerungen aus der Diskussionsrunde ableiten lassen:

  • Unternehmen werden sich bewusst, dass Daten mehr und mehr zu einem ihrer wichtigsten „Rohstoffe“ werden
  • Die Qualität und Analyse der Daten ist neben der Schnelligkeit (realtime) ausschlaggebend
  • Jedes System kann gehackt werden, diesen Aspekt darf man niemals vergessen
  • Es gibt keine generellen Sicherheitsstandards – Jedes Land hat eigene Gesetze, was oftmals problematisch werden kann
  • Der Benutzer muss sich bewusst machen, dass die eigenen Daten oftmals als Bezahlung für Dienste die man kostenlos in Anspruch nimmt, genutzt werden (Facebook etc.)
  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das „Internet der Dinge“ längst bei vielen Unternehmen angekommen ist, jedoch die richtige Nutzung der Daten oftmals noch in den Kinderschuhen steckt

Bilder: © Teradata

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