Wie man einen Milliardär großzieht: Ein Interview mit den Eltern des Dropbox CEO

Der 32 Jahre alte Drew Houston revolutionierte die Technik der sogenannten „Cloud Storage“, als er die allseits bekannte Dropbox miterfand.

Dropbox wird mit mehr als zehn Mrd. US-$ bewertet und soll Houston selbst um eine kolportierte Milliarde US-$ Nettovermögen reicher gemacht haben. Seine Eltern Ken und Cecily Houston – er Ingenieur, sie Bibliothekarin an einer Highschool – laden für Forbes ihre Erinnerungen hoch.

Wann zeigte Drew erstes Interesse an Technologie?
Ken Houston: Er war ein sehr frühreifes Kind und hat mit 18 Monaten schon gelesen. Als er zweieinhalb Jahre alt war, begann er, Spiele auf einem IBM „PCjr“ zu spielen. Als er acht war, benutzte er bereits elektronische Schwarze Bretter, und später konnte er bereits selbst Spiele programmieren.

Hat er damals schon, in diesen ganz jungen Jahren, unternehmerischen Geist gezeigt?

Ken Houston: Als er 13 war, sagte er, er wolle der nächste Bill Gates werden.

Cecily Houston: In der sechsten Schulstufe wollte er wissen, wie man ein Unternehmen gründet. Also brachte ich ihn zum Rathaus, damit er dort mit einem Beamten darüber sprechen konnte.

Was war sein erster Job?

Cecily Houston: Als er 13 Jahre alt war, hat er die Beta-Version eines Computerspiels getestet.
 Er entdeckte, dass es Sicherheitsmängel aufwies, und mailte das dem Designer, der ihn daraufhin anstellen wollte. Und Drew fragte damals: „Wie alt muss ich sein, um einen Vertrag unterschreiben zu dürfen?“

Wie kam er dann mit Start-ups in Berührung?

Ken Houston: Als er 15 Jahre alt war, arbeitete er für ein Start-up, das – unter der Führung eines MIT-Professors – an Industrierobotern arbeitete. Drew änderte ihre Programmiersprache und sparte dem Unternehmen so Tausende Dollar.

Up to Date

Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.