Wir haben etwas verändert

Wir wollten etwas verändern. Das haben wir geschafft. Mehr als 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Unternehmertum und Kunst kamen zum Forbes Women’s Summit ins Park Hyatt Vienna – mit nachhaltiger Wirkung.

Dass es weiterhin Veränderung braucht, um das Potenzial von Vielfalt quer durch alle Branchen zu entfalten, war auch vor dem Forbes Women’s Summit klar. Über welche Dimensionen es sich noch nachzudenken lohnt und worin potenzielle Hebel zu finden sind, dazu brachte unsere Arbeitskonferenz neue Impulse. Denn die Erfahrung zeigt, dass Diversity meist erst dann auffällt, wenn sie als „Herausforderung“ in den Organisationen auftaucht. Dass das Leben und Arbeiten in einer globalisierten Welt alle Menschen gleichermaßen an die Grenzen einer Überforderung bringen kann, ist alltäglich. Viel zu wenige sprechen das offen aus. Das Gute – und das zeigte der Summit deutlich – ist der Versuch, bei den Themen voranzukommen, die für einen schwierig sind – in einem „sicheren Rahmen“. Denn nicht alles, was intellektuell verarbeitet ist oder scheint, ist auch emotional einfach bewältigbar.

Wissen und Know-how helfen, bessere Entscheidungen zu treffen – ein in der DNA von Forbes verwobener Leitgedanke. Dieses Wissen zu teilen war von Beginn an das Ziel aller am Summit beteiligten Partner und Teilnehmer. Es sollte gearbeitet werden – die vormittags in den Keynotes gewonnenen Erkenntnisse konnten nachmittags im Rahmen der Breakout-Sessions eingearbeitet werden. Das Spektrum war breit: Neben „Making Money“ und „Negotiating“ standen „Coding the Future“, „Networking“, „Recruiting & Hiring“, „Leading People“ und „Designing Teams“ zur Auswahl. Die Freude an der gemeinsamen Arbeit war hörbar, der Wille, voneinander zu lernen, spürbar.

Allen war klar, dass mehr notwendig ist als eine grundsätzliche Neugierde für das, den oder die andere; es bedarf auch der Fähigkeit, die unterschiedlichen Ebenen der Diversität miteinander zu verknüpfen, um nachhaltig erfolgreich zu sein – Geschlecht, Kultur, Sprache, Verhalten und vieles mehr. Und Frauen sind sehr gut darin, wenn man sie lässt und sie auch die Kraft haben, sich für ihre Chancengleichheit durchzusetzen. Eine der Grundlagen dafür ist ohne Zweifel Bildung. Den Kampf für eine gleichberechtigte Bildung repräsentierte Clara Burtscher, die über ihre Urahnin Marianne Hainisch sprach: Sie rief in Erinnerung, dass das heute Selbstverständliche auch stetig weiterverhandelt und weiterentwickelt werden muss – und erwies sich als echter Glücksgriff. Sie stimmte hoffnungsfroh für die Zukunft und kommende Generationen. Es lohnt sich auch, über das vermeintlich unverrückbar Gegebene, etwa unsere Sprache, nachzudenken. Sie formt unser Bewusstsein, schafft somit Wahrheiten, die aber in jedem Sprachkreis anders sind. Diese Wahrheiten der anderen zu sehen hilft im Umgang mit Diversity und dabei, sich für Veränderung zu öffnen. Bewiesen haben das auch Naren Shaam, Gründer und CEO der Reiseplattform Omio, oder Angela Matthes, CEO des Lebensversicherers Baloise Life. Beide schafften neue Wahrheiten und haben beispielgebende Verän­derungen vollzogen.

Anders als im Jahr davor war auch, dass Väter mit ihren Töchtern kamen, dass unsere Partner ganze Delegationen aus Europa zum Summit schickten und wir alle gemeinsam dem Aufruf „Writing Future Codes“ gefolgt sind. Immer weiter so! Denn es muss sich was verändern – an dieser Veränderung zu arbeiten, um auch daran teilzuhaben, soll unser aller Ziel bleiben!

 

Der Forbes Women’s Summit in Zahlen

 

Der nächste Forbes Women’s Summit zu „Writing Future Codes“ findet am 17. September 2019 in Zürich statt.

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Chief Editorial Team

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