Deep Neuron Lab

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KI-Software selbst erstellen – und das ganz ohne Programmierkenntnisse. Das verspricht das Spin-off mit einer webbasierten Entwicklungsplattform für Kunden.

„Algorithmen der künstlichen Intelligenz sind ein mächtiges Werkzeug, das jedem zur Verfügung stehen sollte. Um das zu erreichen, muss die Programmierung dieser Algorithmen einfach und für jeden zugänglich sein“, sagt Andreas Schindler (Mi.), einer der drei Gründer des Spin-offs der TU Berlin Deep Neuron Lab (DNL). Gemeinsam mit Stefan Junk (re.) und Iason Georgakopoulos (li.) hat er eine webbasierte Entwicklungsplattform entwickelt, auf der in grafischer Form KI-Algorithmen zusammengestellt werden können.

Die Software ermöglicht es sowohl Anfängern als auch Experten in diesem Bereich, sehr rasch hoch komplexe Algorithmen zu erstellen. Der Vorteil für Nicht-Programmierer: sie können sich vollständig auf die Strukturerstellung der Algorithmen konzentrieren, da dieser auf der DNL-Plattform grafisch dargestellt werden und müssen nicht selbst Programmcodes schreiben. Abschließend kann der Nutzer selbst entscheiden, in welche Programmiersprache sein Algorithmus umgewandelt werden soll, um diese nutzen zu können. „Im Gegensatz zur gängigen Praxis, teure externe Beratungsleistung einzukaufen, wird der Einsatz von KI durch DNL deutlich günstiger. Denn dadurch kann das Potential der eigenen Mitarbeiter genutzt werden, indem diese zur Entwicklung von künstlicher Intelligenz befähigt werden“, sagt Schindler. Gegen eine jährliche Gebühr wird die DNL-Software Kunden, die KI-Lösungen selber entwickeln wollen, angeboten. Auf den Markt soll die DNL-Software laut Schindler dann etwa in zwölf Monaten kommen.

Forbes Editors

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