Mit dem FORBES-NEWSLETTER bekommen Sie regelmässig die spannendsten Artikel sowie Eventankündigungen direkt in Ihr E-mail-Postfach geliefert.
Investoren verklagen Selena Gomez, ihre Mutter und das Mental-Health-Startup Wondermind. Im Zentrum der Klage stehen 1,2 Mio. US-$, Vorwürfe des Wertpapierbetrugs sowie angeblich falsche Angaben zu Partnerschaften, Umsätzen und der Unternehmensentwicklung.
Das Mental-Health-Startup Wondermind sowie Selena Gomez, ihre Mutter Mandy Teefey und Mitgründerin Daniella Pierson sind von Investoren vor einem US-Bundesgericht verklagt worden. Die Kläger werfen den Beklagten Wertpapierbetrug und Vertragsbruch vor. Nach eigenen Angaben investierten sie rund 1,2 Mio. US-$ auf Grundlage von Angaben, die sich später als falsch erwiesen haben sollen.
Laut Klageschrift stellte Wondermind Partnerschaften mit JPMorgan und Fidelity, einen Werbeumsatz von 5 Mio. US-$ sowie eine starke Unternehmensentwicklung in Aussicht. Die angekündigte App sei jedoch nie erschienen und mehrere Projekte seien nicht umgesetzt worden.
Die Klage verweist zudem auf Forbes-Recherchen über Mitgründerin Daniella Pierson. Nach Veröffentlichung der Berichte soll Mandy Teefey Investoren erklärt haben, Pierson habe Unternehmensgelder für private Ausgaben verwendet. Pierson bestreitet die Vorwürfe.
Wondermind wurde 2022 gegründet und wollte digitale Angebote rund um mentale Gesundheit entwickeln. Bereits 2025 berichtete Forbes über Liquiditätsprobleme. Kurz darauf entließ das Unternehmen fast zwei Drittel seiner Mitarbeiter. Laut The Cut investierten Selena Gomez und Mandy Teefey rund 8 Mio. US-$ eigenes Kapital, um das Startup zu finanzieren.
Mit der Klage steht nun die Frage im Raum, ob Investoren durch falsche Angaben zu Wachstum, Umsatzpotenzial und Unternehmensstruktur zum Investment bewegt wurden.
Text: Conor Murray
Foto: Wikimedia Commons