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Mit 17 Jahren gründete Johannes Fladenhofer seine Performance-Marketing-Agentur Netwings. Nun hat der Forbes 30 Under 30-Listmaker das Unternehmen geschlossen, um sich vollständig auf sein KI-Start-up Optimind zu konzentrieren.
Johannes Fladenhofer brachte sich bereits mit 13 Jahren das Programmieren bei. Vier Jahre später gründete er Netwings. 2019 übernahm die Performance-Marketing-Agentur das Marketing der Marke Investment Punk und skalierte sie auf 40 Mio. € kumulierten Umsatz. Zu den Auszeichnungen zählen der ClickFunnels Two Comma Club und die Aufnahme in die Digistore24 Hall of Fame.
Parallel zur Agentur baute Fladenhofer das 2024 gegründete Start-up Optimind auf. Die KI-Plattform soll die Optimierung von Landingpages vollständig automatisieren. Zum Zeitpunkt seiner Aufnahme in die Forbes 30 Under 30-Liste wuchs das Unternehmen laut eigenen Angaben um knapp 300 % pro Jahr. Das damalige Ziel: Man wollte innerhalb von 24 Monaten 10 Mio. € an jährlich wiederkehrendem Umsatz erreichen und nach Amerika expandieren.
Gegen Ende 2025 entwickelte sich Optimind laut Fladenhofer so positiv, dass er eine weitreichende Entscheidung traf: Er schloss Netwings und konzentriert sich seither vollständig auf das Softwareunternehmen. Optimind soll nun weiter wachsen und sich langfristig als Marktführer im DACH-Raum etablieren.
Dabei setzt Fladenhofer weiterhin auf Bootstrapping. Die Expansion wird somit aus den eigenen Umsätzen finanziert, externes Beteiligungskapital nimmt das Unternehmen bislang nicht in Anspruch.
Neben dem wirtschaftlichen Ausbau arbeitet das Team an neuen Technologien und Lösungen, die sich laut Fladenhofer international vom bestehenden Angebot abheben sollen. Bereits im Forbes-Porträt wurde eine sechsstellige Förderung durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG genannt. Inzwischen habe Optimind eine weitere Förderung erhalten. Angaben zum Programm oder zur Höhe der zusätzlichen Unterstützung liegen nicht vor.
Im nächsten Schritt baut das Start-up sein Vertriebsteam aus. Gleichzeitig plant Optimind größere Marketingkampagnen, um das Wachstum zu beschleunigen und seine Position im deutschsprachigen Raum zu stärken.
Für Fladenhofer bedeutet der Schritt einen klaren Einschnitt: Elf Jahre nach der Gründung von Netwings trennt er sich von seiner Agentur, um seine unternehmerischen Ressourcen vollständig auf Optimind zu bündeln.
Foto: beigestellt