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Während viele Modehändler unter Konsumflaute, Inflation und wachsender Konkurrenz leiden, setzt Inditex seinen Wachstumskurs fort. Der spanische Konzern hinter Marken wie Zara, Bershka und Massimo Dutti erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 39,9 Mrd. € und einen Nettogewinn von 6,2 Mrd. € – beides Rekordwerte. Es ist das vierte Rekordjahr in Folge.
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist die enge Verzahnung von Produktion, Logistik und Vertrieb. Inditex entwickelt, produziert und liefert einen großen Teil seiner Kollektionen über eine integrierte Lieferkette. Mehr als die Hälfte der Produktion erfolgt in Spanien, Portugal, Marokko und der Türkei. Dadurch kann das Unternehmen neue Trends innerhalb weniger Wochen in seine Filialen bringen.
Auch der Onlinehandel gewinnt weiter an Bedeutung. 2025 stieg der Online-Umsatz um 4,8 % auf 10,7 Mrd. €. Nach Unternehmensangaben sind stationäre Geschäfte und E-Commerce vollständig miteinander verbunden. Bestellungen und Retouren können flexibel über Filialen oder Logistikzentren abgewickelt werden.
Parallel modernisiert Inditex sein Filialnetz. Zum Ende des Geschäftsjahres betrieb der Konzern 5.460 Filialen weltweit. Im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen 190 neue Standorte, modernisierte 217 Geschäfte und führte 293 Standortzusammenlegungen durch. Für 2026 plant Inditex Investitionen von rund 2,3 Mrd. €, unter anderem in Filialen, Logistik und Technologie.
CEO Óscar García Maceiras führt den Konzern seit November 2021. Nach Unternehmensangaben sollen die Investitionen dazu beitragen, das integrierte Geschäftsmodell weiter auszubauen und das internationale Wachstum fortzusetzen.
Foto: Forbes US