Amerikas 400 Reichste haben nur 4 % ihres Vermögens gespendet

Ein Blick darauf, wie viel die Mitglieder der Forbes 400 bislang für wohltätige Zwecke gespendet haben.

Es ist erneut ein Rekordjahr für Amerikas Superreiche: Das Vermögen der 400 reichsten US-Amerikaner ist innerhalb eines Jahres um 1,4 Bio. US-$ beziehungsweise 21 % gestiegen. Doch wie viel davon fließt tatsächlich in wohltätige Zwecke?

Forbes hat erneut die Spenden aller Mitglieder der Forbes 400 über deren gesamtes Leben untersucht. Das Ergebnis: Die 400 reichsten Amerikaner haben gemeinsam mindestens 366 Mrd. US-$ für wohltätige Zwecke gespendet – 47 Mrd. US-$ mehr als im Vorjahr. Gemessen an ihrem Gesamtvermögen ist der Anteil jedoch gesunken: von 5 % im Jahr 2024 und 4,6 % im Jahr 2025 auf nun 4,4 %.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Milliardären sind erheblich. Fast 80 % der Forbes-400-Mitglieder haben weniger als 5 % ihres Vermögens gespendet. Mehr als 40 % kommen auf weniger als 1 %. Bei bis zu 45 Personen konnte Forbes keine oder nahezu keine Spenden feststellen.

Forbes berücksichtigt dabei nur Gelder, die tatsächlich ausgezahlt wurden. Vermögen, das lediglich in Stiftungen liegt, sowie zugesagte, aber noch nicht überwiesene Beträge werden nicht als Spende gewertet. Die Daten stammen unter anderem aus öffentlich zugänglichen Stiftungsunterlagen.

Zu den größten Spendern zählt Warren Buffett. Er hat laut Forbes bislang 72,6 Mrd. US-$ für wohltätige Zwecke bereitgestellt – rund 33,5 % seines Vermögens. George Soros kommt laut eigenen Angaben auf 24,2 Mrd. US-$ beziehungsweise 74 % seines Vermögens.

Text: Gigi Zamora
Foto: Illustration by Neil Jamieson for Forbes

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