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Fehlende Geräte, unklare Standorte von Werkzeugen und ungenutzte Maschinen verursachen einen Aufwand, den viele Bau- und Handwerksbetriebe unterschätzen. Deshalb sollte es das Ziel sein, den Standort sämtlicher Vermögenswerte jederzeit genau zu kennen. Hier setzt Asset-Tracking auf IoT-Basis an. Wie solch ein Ansatz in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel in diesem Artikel.
Warum ist Asset-Tracking in der Baubranche notwendig?
Viele Bau- und Handwerksunternehmen verwalten heute Hunderte oder sogar Tausende mobile Assets. Spezialwerkzeuge, Bautrockner, Anhänger, Container und Messgeräte wechseln regelmäßig zwischen Lager, Fahrzeugen und verschiedenen Baustellen.
Der tatsächliche Standort von Geräten ist in solchen Szenarien oft unbekannt. Mitarbeiter verbringen daher Tag für Tag Arbeitszeit mit der Suche nach benötigtem Equipment. Studien zeigen, dass sich daraus erhebliche Produktivitätsverluste ergeben können. Hinzu kommen fehlende Informationen über Auslastung, Verfügbarkeit und Einsatzdauer einzelner Geräte. Auch das hohe Diebstahlrisiko auf Baustellen spricht dafür, sich näher mit dem Thema Asset-Tracking zu beschäftigen.
Warum sind GPS-Lösungen nur bedingt für das Asset-Tracking in der Bauwirtschaft geeignet?
Naheliegend ist zunächst, den Gerätestandort mit klassischen GPS-Lösungen zu überwachen. Dieser Ansatz hat jedoch klare Grenzen – insbesondere wenn es um kleinere Maschinen und Werkzeuge geht.
Herkömmliche GPS-Tracker sind zu groß und zu schwer für kleines Werkzeug und erfordern eine externe Stromversorgung. Zudem verursachen sie durch SIM-Karten und laufende Datengebühren Kosten, die für Betriebe mit vielen Assets schnell unvertretbar werden. Darüber hinaus sind viele GPS-Lösungen nicht robust genug für den rauen Baustellenalltag, wo Staub, Feuchtigkeit und mechanische Belastungen Standard sind.
Was Betriebe im Baugewerbe tatsächlich brauchen, ist ein skalierbares, wartungsfreies und wirtschaftlich tragfähiges System, das sich vom Lkw-Anhänger bis zum Handwerkzeug für alle Objekte eignet. Hier kommen IoT-basierte Asset-Tracking-Konzepte ins Spiel.
Wie funktioniert Asset-Tracking mit IoT-Technologie?
Wie ein Asset-Tracking-IoT-System für die Baubranche konkret aussehen kann, zeigt der Hersteller Infleet. Das auf Telematik und IoT spezialisierte Unternehmen hat autarke IoT-Hardware mit einer cloudbasierten Managementplattform kombiniert, um Bau- und Handwerksbetrieben eine effiziente Form der Geräte- und Werkzeugortung zu ermöglichen. Der technische Aufbau lässt sich wie folgt skizzieren:
Kompakte Bluetooth-Beacons (BLE-Tags) werden direkt am Werkzeug oder Werkzeugkoffer befestigt und senden ihre Kennung kontinuierlich per Funk.
Im Transporter oder auf der Baustelle fest installierte GPS-Gateways empfangen diese Signale und übertragen die gebündelten Standortdaten per Mobilfunk in die zentrale, in Deutschland gehostete Cloud-Plattform.
Das Dashboard stellt alle Assets auf einer Karte dar und archiviert Standzeiten, Einsatzhistorie sowie Geofencing-Ereignisse in Echtzeit.
Die BLE-Beacons arbeiten äußerst effizient: Ihre Batterielaufzeit erreicht bis zu fünf Jahre. Alle Komponenten sind zudem nach IP67 staub- und wasserdicht. Geofencing-Zonen lassen sich im Portal per Klick einrichten; verlässt ein Werkzeug die definierte Zone ohne Freigabe, wird sofort eine Alarm-Benachrichtigung per SMS, Push oder E-Mail generiert.
Infleet selbst beschreibt den Anspruch hinter der Lösung wie folgt: „Das Internet der Dinge darf kein Privileg von Großkonzernen sein. Gerade der Mittelstand profitiert massiv von Transparenz. Jedes vergessene Werkzeug und jede ungenutzte Maschine kostet bares Geld. Mit unseren IoT- und BLE-Lösungen machen wir verlorene Werte sichtbar. Wir bringen smarte Sensorik so unkompliziert auf die Baustelle, dass der ROI für den Unternehmer sofort spürbar wird.“
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Welchen wirtschaftlichen Nutzen bringt IoT-basiertes Asset-Monitoring?
Die betriebswirtschaftlichen Vorteile der Infleet-Lösung betreffen mehrere Ebenen:
- Suchzeiten entfallen, was die Nettoarbeitszeit der Teams auf der Baustelle unmittelbar erhöht.
- Die optimierte Gerätenutzung verhindert teure Doppelanschaffungen und unnötige Mietgebühren für Ersatzgeräte.
- Wer Standzeiten analysiert, erkennt, welche Geräte häufig ungenutzt sind und besser eingesetzt werden könnten.
Außerdem minimiert der automatisierte Diebstahlschutz durch Geofencing das Risiko von Totalverlusten erheblich. Obendrein belegt eine lückenlose digitale Dokumentation, welches Gerät zu welchem Zeitpunkt auf welcher Baustelle eingesetzt wurde. Somit haben Betriebe eine hervorragende Grundlage für die Projektnachkalkulation.
Das Wichtigste in Kürze:
- Asset-Tracking auf IoT-Basis schafft Echtzeit-Transparenz zu Gerätestandorten.
- BLE-Beacons und GPS-Gateways ermöglichen eine wirtschaftliche Ortung auch kleiner Assets.
- Lange Batterielaufzeiten und robuste Hardware erleichtern den Einsatz im Baustellenalltag.
- Suchzeiten und Leerlaufzeiten lassen sich deutlich reduzieren.
- Geofencing unterstützt den Schutz vor Diebstahl und Verlust.
- Auswertungen zur Nutzung und Auslastung verbessern die Investitionsplanung.
Viele Bau- und Handwerksunternehmen konzentrieren sich bei der Digitalisierung auf Prozesse, Software oder Maschinen. Der Verbleib von Werkzeugen und mobilen Betriebsmitteln bleibt dagegen häufig eine Blackbox. Dadurch entstehen jedoch erhebliche Kosten durch Suchzeiten, Leerlauf und fehlende Transparenz. Asset-Tracking mit IoT-Technologie schließt diese Lücke. Durch die Kombination aus intelligenter Sensorik, automatisierter Datenerfassung und zentraler Auswertung entsteht ein vollständiger Überblick über den physischen Bestand. Lösungen wie Infleet zeigen hierbei, dass moderne IoT-Infrastrukturen heute auch für mittelständische Betriebe wirtschaftlich realisierbar sind.
Häufige Fragen
Was sind die Hauptvorteile von IoT-basiertem Asset-Tracking in der Baubranche?
Es schafft Echtzeit-Transparenz zu Gerätestandorten, reduziert Such- und Leerlaufzeiten, schützt vor Diebstahl durch Geofencing und verbessert die Investitionsplanung durch Nutzungsauswertungen.
Wie funktioniert das Asset-Tracking mit IoT-Technologie in der Praxis?
Kompakte Bluetooth-Beacons senden Signale an GPS-Gateways, die die Standortdaten in eine Cloud-Plattform übertragen. Ein Dashboard visualisiert die Daten, und Geofencing kann Alarmbenachrichtigungen generieren.
Warum sind herkömmliche GPS-Lösungen nicht ideal für die Bauwirtschaft?
GPS-Tracker sind oft zu groß und erfordern externe Stromversorgung. Außerdem sind sie kostenintensiv und nicht robust genug für Baustellenbedingungen.
Welche wirtschaftlichen Vorteile bietet die IoT-Lösung von Infleet?
Sie eliminiert Suchzeiten, optimiert Gerätenutzung, minimiert das Diebstahlrisiko und bietet eine lückenlose digitale Dokumentation für Projektkalkulation.
Welche Technologien werden beim IoT-basierten Asset-Tracking verwendet?
Bluetooth-Beacons (BLE-Tags), GPS-Gateways und eine cloudbasierte Managementplattform sind die Hauptkomponenten, ergänzt durch Geofencing-Optionen.
Impressum
Infleet GmbH
Benno Quade, Lars Bornemann
Im Fliegerhorst 7
38642 Goslar
Deutschland
Kontakt
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