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parfumdreams, die Onlineplattform für hochwertige Beauty-Produkte zu erschwinglichen Preisen und seit 2018 Mitglied der DOUGLAS Group, macht sich fit für den E-Commerce der Zukunft: mit einer transformationserfahrenen und Retail-Tech-erprobten CEO – und einem Webshop, der konsequent auf KI-Anwendungen ausgelegt ist.
Auf den ersten Blick ist parfumdreams ein einfaches Versprechen: Parfum, Pflegeprodukte und Make-up der Lieblingsmarke werden günstig und schnell geliefert. „Wir machen Beauty für alle zugänglich und erfüllen damit ein Grundbedürfnis“, sagt Nina Pütz, seit März 2025 CEO von parfumdreams und dessen Schwesterunternehmen Niche Beauty. „Wir bieten ein breites Sortiment hochwertiger Produkte, quer durch alle Kategorien, zu dauerhaft attraktiven Preisen. Bei uns machst du quasi jeden Tag im Monat ein Schnäppchen.“
Doch wer hinter die Preisschilder blickt, findet keinen klassischen Händler, sondern vor allem ein Technologieunternehmen. „Natürlich ist unser Sortiment mit knapp 600 Marken das Fundament. Doch den entscheidenden Unterschied macht die Tech-Plattform dahinter“, erklärt Pütz. „Das ist der stärkste Differenzierungsfaktor, den wir haben.“
Nina Pütz weiß, wovon sie spricht. Retail Tech und E-Commerce haben ihre Laufbahn geprägt. Die studierte Betriebswirtin verbrachte über 15 Jahre bei E-Bay und durchlief dort fast jede Funktion eines digitalen Geschäftsmodells. Sie führte den Lifestyle-Onlinehändler „brands4friends“ und stand zuletzt als CEO viereinhalb Jahre an der Spitze des Fintech-Unternehmens Ratepay. Transformation, Wachstum, hohes Tempo, Kulturwandel und Technologiesprünge – Nina Pütz hat eine Menge erlebt und sagt: „Technologie verändert alles, aber nicht den Kern von Führung. Menschen führen Menschen, und Menschen folgen Menschen.“
2004 startete parfumdreams als Onlineshop der Parfümerie Akzente und war damit eine der ersten Online-Parfümerien Deutschlands. Heute ist das Unternehmen eine Tochter der DOUGLAS Group und europaweit in 15 Ländern aktiv. Rund drei Viertel des Umsatzes erwirtschaftet parfumdreams in der DACH-Region, in Deutschland zählt das Unternehmen zu den Top Five im E-Commerce-Beauty-Markt. Gemeinsam mit Niche Beauty hat parfumdreams im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz in Höhe von rund 210 Mio. € erzielt. Zusammen beschäftigen die beiden Unternehmen etwa 280 Mitarbeitende.
Innerhalb der DOUGLAS-Gruppe spielt parfumdreams eine besondere Rolle: „Wir setzen wichtige Impulse für das E-Commerce-Geschäft der Zukunft und sind für unsere Muttergesellschaft ein wachstumsstarkes, innovatives Testlabor“, erklärt Pütz. Zudem kann parfumdreams als schneller, agiler Anbieter die Marktposition von DOUGLAS in einzelnen Ländern gegenüber lokalen Wettbewerbern stärken.
parfumdreams richtet sich konsequent auf E-Commerce, Technologie und Performance aus: Per Ende Juni hat sich das Unternehmen von elf seiner 18 stationären Geschäfte getrennt und konzentriert sein Filialgeschäft jetzt auf sieben strategische Stores an sechs Standorten. Die verbliebenen stationären Geschäfte dienen vor allem dazu, die Anforderungen einzelner großer Beauty-Marken, die parfumdreams erfolgreich im Sortiment führt, zu erfüllen.
Im E-Commerce der Zukunft gewinnt die beste Tech-Plattform.
Nina Pütz
parfumdreams adressiert gezielt die sogenannten „Value Seeker“: preisbewusste Beauty-Enthusiasten, die ein schnelles, bequemes und sicheres Einkaufserlebnis suchen – und vor allem einen guten Deal. Sie wollen ihre Lieblingsmarken und -produkte günstig und zuverlässig erwerben, mit einem Service, der bei Rückfragen unkompliziert greift. Genau darauf richtet Nina Pütz das Haus aus. Sie setzt dabei auf operative Exzellenz in allen Bereichen und eine sehr leistungsfähige Tech-Plattform: „Wir haben heute schon einen der effizientesten Webshops der Branche, und den werden wir noch schneller und schlauer machen.“ Schließlich gilt: „Im E-Commerce der Zukunft gewinnt die beste Tech-Plattform.“
Ein oft unterschätztes Detail sei dabei die Qualität der Bezahlungsoptionen, sagt Pütz: „Gerade wenn du international verkaufst, ist Payment ein Umsatztreiber.“ Jeder Markt habe seine eigenen gängigen Zahlarten, von der Rechnung in Deutschland über die Echtzeit-Überweisung in Osteuropa bis zur Kreditkarte in Großbritannien; wer die bevorzugten Methoden nicht nahtlos und sicher anbiete, verliere die Kunden im Check-out.
Der Webshop von parfumdreams ist konsequent auf KI-Anwendungen ausgelegt und damit bereit für eine Entwicklung, die den E-Commerce fundamental verändert: Agentic Commerce. „KI bereitet für viele Kunden heute schon die Kaufentscheidung vor. Zukünftig werden KI-Agenten Käufe auch direkt ausführen“, sagt Pütz. Damit parfumdreams in dieser Welt gefunden wird, bereitet das Unternehmen seine Produktdaten so auf, dass sie schnell erfasst und eingeordnet werden können. Das Ziel ist klar: „Wir wollen von der KI empfohlen werden“, so Pütz.
Auch für den Trend zur Hyperpersonalisierung sieht sich parfumdreams gut gerüstet. Wer auf die Plattform des Unternehmens klickt, sieht sofort die Produkte, die exakt auf die persönlichen Präferenzen zugeschnitten sind: das passende Parfum, die richtige Pflege und den treffenden Farbton des Make-ups. An einem KI-gestützten Shade-Matching-Tool, mit dem Kundinnen ihre individuell perfekte Farbe finden können, arbeitet das Team von parfumdreams bereits.
Doch auch parfumdreams weiß, dass die Inspiration zum Kauf heute häufig woanders geweckt wird als in den Shops der Händler – nämlich auf Social Media. Über 80 % der Konsumenten recherchieren heute auf den sozialen Plattformen, fast die Hälfte der Gen Z startet ihre Kaufreise auf Tiktok statt mit einer Google-Suche. parfumdreams bespielt auch diese Bühnen und baut dabei vor allem auf langfristige Beziehungen zu ausgewählten Micro-Influencern.
KI durchdringt bei parfumdreams längst alle Prozesse. Im Kundenservice wird bereits mehr als die Hälfte aller schriftlichen Anfragen voll automatisiert beantwortet, „und zwar in hoher Qualität“, betont Pütz.
Standardprozesse im Personalbereich laufen bald ebenso automatisiert, Kampagnenmotive entstehen mit KI, Produkttexte werden für das internationale Geschäft maschinell übersetzt. „Wie schaffe ich mehr mit weniger?“, fragt sich Pütz regelmäßig im operativen Geschäft. „Richtig eingesetzt ist KI ein riesiger Effizienzbooster.“
Doch Tools und Technik alleine genügen nicht: Beratung, Service und Sortiment zählen auch in der digitalen Welt. „Ein erfolgreicher E-Commerce-Händler ist immer auch ein exzellenter Kurator“, sagt Nina Pütz.
parfumdreams treibt seine Transformation in einem herausfordernden und wettbewerbsintensiven Marktumfeld voran. Politische Unsicherheiten drücken auf die Kauflaune, der Preisdruck ist hoch.
Pütz begegnet diesen Rahmenbedingungen mit Klarheit, Tempo und Entscheidungsfreude – so wie sie es aus der Tech-Welt kennt. Sie schwört auf das 80:20-Prinzip, denn einhundert Prozent Sicherheit bei der Entscheidungsfindung habe man nie. „Das E-Commerce-Geschäft verändert sich rasant“, sagt Nina Pütz. „Nicht zu handeln ist keine Option. Wer seine Hausaufgaben macht und Technik, Prozesse und Kundennähe gut miteinander verknüpft, wird auch künftig erfolgreich sein.“
Das Potenzial ist jedenfalls da: 5,4 bis knapp 8 % Wachstum jährlich erwarten die Marktforscher für das E-Commerce-Geschäft in Europa in den kommenden vier Jahren. Diese Chancen zu nutzen sei auch eine Frage der Haltung, findet Nina Pütz: „Unternehmen wie Politik brauchen Mut, Technologieoffenheit und Innovationsbegeisterung. Zukunft braucht Zuversicht!“ •
Fotos: parfumdreams