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Vom Stunt-Scooter zur eigenen Sportmarke: Benjamin Grimus übertrug seine Wettkampflogik auf den Onlinehandel und baute eine Marke mit 8-stelligem Umsatz auf.
Wie aus Wettkampfroutine unternehmerische Disziplin wurde
Mit 13 Jahren begann Benjamin Grimus, professionell Stunt-Scooter zu fahren, drei Jahre später finanzierten Sponsoren seine Reisen zu Wettbewerben. Parallel besuchte er eine Handelsakademie in Wien, wo ihm nach eigener Darstellung früh klar wurde, dass ein klassischer Bürojob seinen Bewegungsdrang nicht abdecken würde. 2017 kam der Einschnitt: Ein Fußbruch mit anschließender Operation setzte der sportlichen Laufbahn ein absehbares Ende. Statt in eine Sinnkrise zu geraten, verlagerte der heutige Gründer von Emperia E-Commerce seine Energie in den Aufbau eines Geschäftsmodells. Was folgte, war eine Phase des Ausprobierens: Trading, Krypto, Affiliate- und Network-Marketing, alles Versuche, die scheiterten, bevor der Onlinehandel zum Durchbruch wurde.
HAK, WU Wien und der Weg in den Onlinehandel
Nach der Matura schrieb sich Benjamin Grimus für Wirtschaftsrecht an der WU Wien ein, baute nebenbei aber bereits erste Onlineshops auf. Diese Doppelbelastung erwies sich als lehrreicher als jede Vorlesung: Wer als Student Werbebudgets verwaltet und Lieferketten koordiniert, lernt Kalkulation nicht nur in der Theorie. Entscheidend war dabei auch die Erfahrung, in mehrere Ausbildungen und Trainings investiert zu haben, von denen längst nicht alle hielten, was sie versprachen. Ein 1:1-Mentoring bei einem erfahrenen E-Commerce-Unternehmer brachte hingegen den entscheidenden Fortschritt, eine Erfahrung, die seine spätere Arbeitsweise mit Klienten prägen sollte. Rückblickend beschreibt er diese Jahre als konsequentes Trial-and-Error mit hohem Lerntempo.
Bgseakk Magnetit: Markenaufbau mit dänischen Geschäftspartnern
2021 gründete Grimus gemeinsam mit dänischen Geschäftspartnern die internationale Sportmarke „Bgseakk Magnetit“. Ein Produkt aus der Szene, aus der er selbst kam. Die Marke ist kein anonymes Handelslabel: Sein Name und seine Unterschrift stehen direkt auf den Produkten, was in der Stunt-Scooter-Community eine eigene Form von Glaubwürdigkeit erzeugt. Zigtausende Käufer erwarben in der Folge Produkte, an deren Entwurf er beteiligt war; die Marke wuchs zu einem 8-stelligen Umsatzvolumen. Für Benjamin Grimus war das der Moment, in dem sich der Markenaufbau als eigentliches Talent herausstellte, nicht der Verkauf einzelner Artikel, sondern das Erschaffen einer Identität, für die Menschen bereit sind, mehr zu zahlen als für ein austauschbares Substitut. Interessant ist die biografische Klammer: Als Kind zeichnete er Sportwagen und wollte Auto-Designer werden. Heute sei die Leinwand kein Papier mehr, sondern ein Markt, wie er es selbst formuliert.
Vom Produkt zur Methode: KI-Brandshipping als Konsequenz
Parallel zum Markenaufbau sammelte Grimus über acht Jahre operative Erfahrung im Bereich Dropshipping und Online-Shops und stieß dabei früh an die Grenzen des Modells. Ware über Plattformen wie AliExpress, drei bis vier Wochen Lieferzeit, mäßige Qualität: für ihn ein Geschäftsmodell mit begrenzter Zukunft, weil es Kundenzufriedenheit strukturell ausschließt. Aus der Verbindung beider Welten entstand die Methode, die er heute KI-Brandshipping nennt: Markenaufbau als Fundament, kombiniert mit den skalierbaren Prozessen des modernen E-Commerce. Künstliche Intelligenz spielt darin eine operative und keine dekorative Rolle, von der Produktrecherche über die Kennzahlenanalyse bis zur Content-Erstellung und Kampagnenoptimierung. Der Unterschied zum klassischen Dropshipping liegt weniger in der Technik als in der Zeitachse: Wer eine Marke im E-Commerce aufbauen will, denkt in Jahren, nicht in Wochen.
Über 500 Shops und ein Blick nach vorn
Benjamin Grimus hat inzwischen über 500 Onlineshops selbst betrieben, begleitet oder unterstützt. Rund 250 Klienten wurden über Emperia E-Commerce betreut. Darunter befand sich auch Tennistrainer Justin, der sich innerhalb von drei Monaten einen profitablen Onlineshop aufbaute, sowie Daniel, der heute hauptberuflich und ortsunabhängig von seinem E-Commerce-Geschäft lebt. Ihre Erfahrungen schildern beide in ausführlichen Videointerviews. Grimus setzt dabei auf enge Partnerschaften mit gemeinsamer Produktrecherche und vermittelten Händlerkontakten statt auf reine Videokurse, während seine mittelfristigen Ziele vor allem im Aufbau weiterer Marken, der Internationalisierung seiner Unternehmen und der Expansion in angrenzende Onlinefelder liegen.
Weiterführende Informationen zu Benjamin Grimus und seinem Ansatz im Brandshipping finden sich unter partnerschaft.emperia-ecommerce.de.
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