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Mit ihrer internationalen Luxusmarke La Maison Loremo verbindet Gründerin und CEO Franziska Scheuerle Kunst, Duft und Genuss: In Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern entstehen individuelle Auftragswerke, charakterstarke Eaux de Parfum und limitierte Art-Editionen für Menschen mit Sinn für Ästhetik, Qualität und Haltung – und einen Luxusmarkt, der sich zunehmend über Bedeutung, Individualität und hochwertige Erlebnisse definiert.
Über Jahrzehnte war Luxus einfach definiert: Wer mehr bezahlt, bekommt mehr. Doch diese einfache Logik hat sich verändert – 2026 reicht ein Logo allein nicht mehr aus. Herkunft, bewusste Handwerkskunst und echte Substanz sind heute zentrale Voraussetzungen, um im Markt zu bestehen. Das weiß auch Franziska Scheuerle:
„Luxus zeigt sich in kuratierten Räumen, maßgeschneiderten Erlebnissen und Produkten, die Haltung, Herkunft und Identität widerspiegeln.“
Als CEO und Gründerin von La Maison Loremo verbindet sie Kunst, Interior Design, Duft und Genuss zu einem kuratierten, sinnlich erfahrbaren Luxuskonzept: In Kooperation mit renommierten Künstlern entstehen individuelle Werke, die die Persönlichkeit des Auftraggebers sichtbar machen. „Gerade in hochwertigen Interiors ist Kunst kein dekoratives Beiwerk, sondern ein zentraler Träger von Identität, Atmosphäre und kulturellem Statement“, so Scheuerle. Mit Eaux de Parfum überträgt Scheuerle diesen Anspruch in den olfaktorischen Raum und erweitert ihn mit Limited Art Editions um eine sensorische Dimension.
Scheuerle spricht mit ihrem Unternehmen Privatkunden, Markenräume, aber auch Geschäftskunden wie Luxushotels an. Gerade im Luxussegment sieht sie wachsendes Potenzial für kuratierte Kunstkonzepte, denn Kunst wird zunehmend zum Differenzierungsmerkmal und Teil der Markenidentität. „Luxuskunden erwarten bedeutungsvolle Kunst in hoch individualisierter Form“, so Scheuerle. „Es geht nicht um Dekor, sondern um ein Erlebnis, das Wiedererkennungswert schafft und im Gedächtnis bleibt.“
Jedes Kunstwerk beginnt bei La Maison Loremo mit einem intensiven Dialog mit dem Kunden. Analysiert werden seine Persönlichkeit, der Raum und die Emotionen, die das Kunstwerk hervorrufen soll. Im Anschluss daran entsteht ein Konzept, das gemeinsam mit den Künstlern umgesetzt wird. Hinzugezogen werden hierbei Erkenntnisse aus der Neuroästhetik, ergänzt durch Farbpsychologie und klassische Farbenlehre. „Die Neurowissenschaft liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Farben, Proportionen, Lichtverhältnisse und Strukturen auf den Menschen wirken und wie Räume wahrgenommen werden“, so Scheuerle, und führt weiter aus: „Doch die eigentliche kreative Arbeit beginnt dort, wo wissenschaftliche Modelle an ihre Grenzen stoßen: in der bewussten Entscheidung, Regeln gezielt zu brechen, um Spannung, Charakter und Emotion entstehen zu lassen. Genau in diesem Zusammenspiel aus analytischer Präzision und ästhetischer Intuition entsteht unsere Exzellenz.“ Digitale Tools wie ein Online-Konfigurator und KI-basierte Interior-Visualisierungen ergänzen den kuratorischen Prozess.
Die Kreation der Werke dauert in der Regel sechs bis acht Wochen. Preislich beginnen die Arbeiten im vierstelligen Bereich; bei namhaften Künstlern oder aufwendigen Auftragswerken können sie jedoch deutlich höher liegen. La Maison Loremo arbeitet mit einem überschaubaren internationalen Netzwerk ausgewählter Künstler, um Qualität und künstlerische Handschrift zu sichern. Danach ist bei Scheuerle jedoch noch lange nicht Schluss: Sie begleitet nicht nur die Integration des Werks in den Raum – wobei Licht und Dramaturgie eine zentrale Rolle spielen –, sondern auf Wunsch auch dessen Vermittlung, etwa durch Begleittexte, Führungen oder kuratierte Vernissagen. Geplant sind zudem regelmäßige Luxusmarken-Kunst-Vernissagen, bei denen insbesondere Nachwuchskünstler aus dem Portfolio in einem multisensorischen Rahmen präsentiert werden. „So entsteht ein kohärentes multisensorisches Kunsterlebnis, das Emotionen weckt und in Erinnerung bleibt sowie zum Verweilen einlädt“, sagt Scheuerle.
Scheuerle studierte Betriebswirtschaftslehre und Kunsthistorik sowie Luxusmarkenmanagement an der ISM in München und der INSEEC in Paris. Vor ihrer Gründung arbeitete sie rund zehn Jahre in der Premium- und Luxusbranche in den Bereichen Fashion, Automobil und High Jewelry. 2022 gründete sie die Luxusmarke La Maison Loremo. Die Idee dazu entstand aus einer Beobachtung, die sie in hochwertigen Interiors immer wieder machte: Architektur, Materialien und Design waren oft präzise aufeinander abgestimmt – doch die Verbindung zwischen Raum und Kunst fehlte.
„Mich faszinierte das Zusammenspiel von Farben, Texturen, Formen und Materialien“, sagt Scheuerle. Um dieses Spannungsfeld besser zu verstehen, beschäftigte sie sich mit Farbtheorie, Designprinzipien und Kognitionswissenschaften der Ästhetik. Daraus entwickelte sie ein Konzept für maßgeschneiderte Kunstwerke. Geprägt wurde ihr Ansatz auch durch Reisen: „In einer Kunststudie in Barcelona und Paris zu Pablo Picasso habe ich gelernt, dass wahre Kunst dort entsteht, wo Konventionen hinterfragt werden. Bis heute prägen mich kulturelle Offenheit, künstlerische Freiheit und der Mut, Dinge neu zu denken und zu revolutionieren, ohne ihre Tiefe zu verlieren.“
In den kommenden Jahren will Scheuerle La Maison Loremo international noch stärker im Luxussegment etablieren. Ihre Vision: ein führendes Luxushaus für individualisierte gehobene Kunst zu schaffen – als kurativer Partner für anspruchsvolle Privatkunden, Architekten, Interior-Designer und internationale Luxusmarken. Neben maßgeschneiderten Kunstwerken und kuratierten Raumkonzepten will sie auch Luxusmarken bei Kunstkollaborationen strategisch beraten – ein Thema, das sie in ihrem Fachbuch in Zusammenarbeit mit Springer Nature (Titel: „Kunstkollaborationen im Luxusmarkensegment: Kunst als strategisches Instrument der Markenwertsteigerung“) vertieft hat. Bei all ihren Tätigkeiten geht es Scheuerle jedoch im Kern um eines: „Mein Anspruch ist es, Kunden ein außergewöhnliches Kunsterlebnis zu bieten – eines, das über den reinen Erwerb hinausgeht und Kunst in einen kuratierten, persönlichen und kontextuellen Erlebnisraum überführt.“ Exzellenz versteht sie dabei nicht als laute Geste, sondern als etwas, das durch Charakter, Haltung und den Esprit der Eleganz in Erinnerung bleibt.
Text: Forbes-Redaktion
Foto: Luca David Studios