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Am 25. Juni ging „Women in Business” in die nächste Runde. Rund 30 Frauen fanden sich im Wiener Salon von Forbes ein, um Gleichgesinnte kennenzulernen und die drängenden Themen unserer Zeit zu diskutieren. Im Fokus stand einmal mehr die Künstliche Intelligenz mit ihren Licht-und Schattenseiten.
Welche Mythen rund um die Künstliche Intelligenz treffen zu, welche sind Fehlannahmen? Und wie können Unternehmen intelligente Technologien in einer Form anwenden, die tatsächlich Mehrwert generiert? Diese und andere Fragen dominierten das zweite „Women in Business“-Dinner dieses Jahres. Input lieferten die KI-Expertinnen und Gründerinnen Gabriele Bolek-Fügl und Carina Zehetmaier ebenso wie Paulina Gawin, Managing Partner bei der Experience-Design-Agentur IBM iX.
Nach der Begrüßung durch Forbes-Herausgeberin Heidi Aichinger leitete eine musikalische Einlage den gemeinsamen Abend ein. Die Konzertpianistin Natasa Veljković und ihre Tochter, Geigerin Milica Zulus, gaben ihre Interpretation klassischer Musikstücke zum Besten. Danach folgte das erste Kamingespräch: Gabriele Bolek-Fügl und Carina Zehetmaier, die gemeinsam den Verein „Women in Austria AI“ wie auch das Start-up Paiper.One gegründet haben, ließen die Runde an ihren Erfahrungen mit KI und der Unternehmenswelt teilhaben. Dabei stellte sich rasch heraus: Vieles von dem, was an Gerüchten über die KI kursiert, hält der Realität nicht stand. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Use Cases massiv unterschätzt. Bolek-Fügl und Zehetmaier betonten mit Nachdruck, dass nicht Algorithmen über eine produktive und faire Anwendung der KI entscheiden – vielmehr sind es die Daten, die in diese Systeme eingespeist werden. In ihrer täglichen Arbeit konzentrieren sich die beiden Unternehmerinnen vor allem darauf, Unternehmen aufzuzeigen, wie sie KI im Einklang mit dem „AI Act“ der Europäischen Union entwickeln und einsetzen.
Nach dem ersten Gang des Abendmenüs berichtete Paulina Gawin von IBM iX aus ihrem Erfahrungsschatz in der Zusammenarbeit mit einigen der größten Versicherungs- und Gesundheitsunternehmen Deutschlands. Gawin konnte Einblicke in die Herausforderungen geben, die viele Unternehmen umtreibt – und verriet, was es ihrer Meinung nach braucht, um sich konstruktiv mit der KI auf Unternehmensebene auseinanderzusetzen. Auf den Hauptgang folgte ein Gespräch zwischen Forbes-Herausgeberin Heidi Aichinger und Künstlerin Albana Ejupe. Die im Kosovo geborene Malerin lebt heute in Wien, wo sie sich mithilfe von Sand und Farben dem Menschen und menschlichen Körpern durch die Linse des Echten, des Unverstellten widmet. Ihre Arbeit widersetzt sich Schönheitsidealen – und schafft dadurch Intimität. Zum Abschluss spielte das Musikerinnen-Duo Natasa Veljković und Milica Zulus zwei weitere Stücke auf Geige und Flügel. Noch lange nachdem das offizielle Programm ein Ende gefunden hatte, saßen die Gäste in angeregte Unterhaltung vertieft zusammen. Um die sichere Heimfahrt der Teilnehmerinnen kümmerte sich auch diesmal die BMW Niederlassung Wien mit einem Shuttleservice.
Ein besonderer Dank geht demnach an unsere Partner, die diesen Abend erst möglich gemacht haben: BMW, IBM iX, Steffl und Steinway.
Nun freuen wir uns auf das nächste große Highlight, das die Women-Kampagne 2026 prägt: den Women’s Summit im Oktober!
Fotos: Hannah Mayr