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Das US-Technologieunternehmen Palantir Technologies entwickelt Datenanalyse-Software für Sicherheitsbehörden und Streitkräfte und arbeitet mit mehreren westlichen Staaten zusammen. Parallel dazu prüfen europäische Länder zunehmend, unter welchen Bedingungen ausländische Software in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt werden soll.
Über 300 Gäste folgten der Einladung – ein deutliches Signal für die derzeit hohe Verunsicherung an den Finanzmärkten und in der Weltwirtschaft. Chefvolkswirt Moritz Kraemer verwies in seinem Vortrag auf die geopolitischen Verschiebungen, strukturellen Umbrüche und die Dynamik der KI-Transformation, die Anleger und Unternehmen gleichermaßen beschäftigen.
Im Zentrum des Abends standen Fragen zur neuen globalen Ordnung, zur Rolle Europas im internationalen Wettbewerb und zu den Auswirkungen technologischer Disruption auf Geschäftsmodelle und Kapitalmärkte. Die Diskussionen zeigten: 2026 wird für Investoren und Entscheider ein Jahr mit erhöhtem strategischem Anspruch.
Ein besonderer Programmpunkt war das Gespräch mit dem Stuttgarter Automobilfotografen René Staud, der zu den international renommiertesten Vertretern seines Fachs zählt. Im Interview ging es um den Wandel einer traditionsreichen Branche durch künstliche Intelligenz. Staud arbeitet intensiv mit KI-Tools und reflektiert, wie sich Kreativprozesse, Produktionsabläufe und Wertschöpfung verändern. Das Gespräch verdeutlichte, wie technologische Innovation nicht nur Industrien, sondern auch kreative Berufe transformiert.
Die Veranstaltung bot damit eine Plattform für Austausch zwischen Wirtschaft, Kapitalmarkt und Kreativbranche – mit klarem Fokus auf die Frage, wie Unternehmen und Investoren auf strukturelle Veränderungen reagieren sollten.
Foto: Wikimedia Commons