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Wenn ein einzelner Tweet die Aktienmärkte ins Wanken bringt, suchen viele Anleger nach mehr als nur Performance – sie suchen nach Orientierung, Sicherheit und Vertrauen. Horst Maier, seit Juli 2025 Leiter Investment & Wealth Management der BKS Bank, erklärt, warum Diversifikation, Disziplin und der persönliche Austausch mit Beratern in volatilen Zeiten buchstäblich mehr wert sein können als Gold.
Wenn ein einzelner Tweet die Aktienmärkte ins Wanken bringt, suchen viele Anleger nach mehr als nur Performance – sie suchen nach Orientierung, Sicherheit und Vertrauen. Horst Maier, seit Juli 2025 Leiter Investment & Wealth Management der BKS Bank, erklärt, warum Diversifikation, Disziplin und der persönliche Austausch mit Beratern in volatilen Zeiten buchstäblich mehr wert sein können als Gold.
„Wenn die Zahlen ins Rote rutschen, zeigt sich der wahre Wert einer klaren Strategie. Schwankungen gehören zu den Finanzmärkten einfach dazu“, sagt Horst Maier. Das sollte für niemanden, der sein Vermögen veranlagt, eine Überraschung sein – doch in Zeiten, in denen ein Social-Media-Posting von Politikern in Übersee die Aktienmärkte in Schock und Panik versetzen kann, fällt es nicht immer leicht, diese Linie beizubehalten. Ein kurzer Austausch mit einem Vermögensberater kann da schon helfen, um die Nerven wieder zu beruhigen.
Maier leitet seit Juli 2025 das Investment & Wealth Management der BKS Bank. In dieser Funktion verantwortet er die strategische Ausrichtung der Vermögensverwaltung, des Brokerage Services und des Bereichs Produkte & Prozesse in Österreich und in Slowenien.
Unsere Kunden schätzen genau diese Geborgenheit.
Horst Maier
Wie also sollen Anleger laut ihm mit der gestiegenen Volatilität umgehen? „Kurzfristige Marktbewegungen werden stärker von Stimmungen und Nachrichten getrieben als früher. Umso wichtiger ist es, sich nicht von jeder Schlagzeile aus der Ruhe bringen zu lassen“, so Maier. Entscheidend sei eine klare Strategie: Wer sein Portfolio sinnvoll diversifiziere und regelmäßig investiere, reduziere die Risiken. Schwankungen, so der Banker, gehörten dazu und seien kein Grund, die Strategie ständig zu ändern.
Dennoch gibt es langfristige Trends, die Investoren im Auge behalten sollten. Konkret beobachtet Maier, dass viele Kunden hinterfragen, wie viel ihres Portfolios aus US-Aktien bestehen sollte. „Wir merken, dass unsere Kunden aktiv nachfragen, welche Möglichkeiten es in Europa, in Emerging Markets und im asiatischen Raum gibt“, sagt Maier. Besonders der europäische Aktienmarkt habe „noch sehr viel Luft nach oben“.
Neben Bedenken aufgrund der hohen Volatilität spürt Maier bei seinen Kunden Sorgen vor einer KI-Blase, sagt er. Auf Polymarket, einer Plattform für Prognosemärkte, schätzen Investoren die Wahrscheinlichkeit, dass eine KI-Blase bis Ende des Jahres platzt, seit einigen Monaten auf rund 15 bis 20 %; kurz vor Redaktionsschluss ging diese Schätzung sogar auf 30 % in die Höhe.
Horst Maier teilt diese Bedenken nur teilweise: „Die Sorge ist berechtigt“, sagt er, „wir sehen aber aktuell keine unmittelbare Blasengefahr.“ Er weist darauf hin, dass sich die Spekulationsblasen der vergangenen hundert Jahre im Schnitt innerhalb von zweieinhalb Jahren aufgebaut haben und der jeweilige Index in dieser Zeit um rund 240 % gestiegen ist. Die aktuelle KI-Rallye dauert hingegen bereits mehr als drei Jahre an und die Wertentwicklung liege mit 140 % deutlich unter dem historischen Durchschnitt.
Gerade die großen Technologiekonzerne wie Google, Amazon, Microsoft, Nvidia oder Palantir bereiten Maier wenig Sorgen: Ihre Wertentwicklung sei durch solide Gewinnsteigerungen untermauert, ihre gesellschaftliche Bedeutung enorm. Anders sieht er die jungen KI-Unternehmen, die erst beweisen müssen, dass ihre Geschäftsmodelle profitabel sein können. „Wir raten davon ab, dass man sich in jeden kommenden IPO stürzt“, sagt Maier, als wir ihn danach fragen, was er von den Gerüchten hält, dass OpenAI und Anthropic, die zwei führenden KI-Unternehmen, dieses Jahr an die Börse gehen könnten.
Die BKS Bank verfolgt in Sachen Vermögensberatung einen dualen Ansatz. Wer selbst Herr der eigenen Kaufentscheidungen sein möchte, ist beim hauseigenen Brokerage gut aufgehoben – das Angebot existiert seit über zwölf Jahren in Österreich; laut Maier war die BKS Bank einer der ersten Broker hierzulande. Seit April 2026 wird Brokerage auch in Slowenien angeboten.
Wer sich nicht selbst mit Marktentwicklungen beschäftigen will, findet in der individuellen Vermögensverwaltung das passende Angebot – ein Bereich, der laut Maier 2026 eine Renaissance erlebt. Viele Kunden, sagt er, die zuletzt gerne Einzelaktien gekauft haben, suchen in der Vermögensberatung ein stabiles Fundament und ergänzen dieses mit Einzeltiteln und ETFs.
Gerade in turbulenten Phasen werde das persönliche Gespräch wichtiger – ein USP gegenüber Robo-Advisors. Das treffe besonders auf Kunden zu, die hohe Summen investieren. Wenn eine Schlagzeile oder geopolitische Veränderungen die Vermögenstitel im eigenen Portfolio drücken, dann möchte man sich in der Regel nicht mit einer App rumschlagen, sondern mit einem Menschen sprechen, dem man vertraut – und genau darum geht es beim Angebot der BKS Bank. Maier formuliert es so: „Unsere Kunden schätzen genau diese Geborgenheit.“
Marketingmitteilung: Die Angaben dienen lediglich der unverbindlichen Information und ersetzen keinesfalls die Beratung für den An- oder Verkauf von Wertpapieren. Die Angaben stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Veranlagungen bzw. (Bank-)Produkte dar. Veranlagungen in Wertpapieren bergen Risiken, bis hin zum Totalverlust samt Kaufspesen. Hier erwähnte zukunftsgerichtete Aussagen stellen keine Tatsachen dar, sondern geben die Absichten, Meinungen oder aktuellen Erwartungen und Annahmen der BKS Bank AG wieder.
Foto: Gianmaria Gava