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Die Medizin wird technischer, präziser und schneller – umso wichtiger wird, was keine Technik ersetzt: der Blick für den Menschen. Die Danube Private University in Krems, Österreichs erste Privatuniversität mit akkreditierter Fakultät für Medizin und Zahnmedizin, bildet genau dafür aus. Sie setzt dabei auf eine Verbindung von Spitzenforschung, enger Betreuung und humanistischer Bildung.
Die Medizin verändert sich derzeit schneller als je zuvor: Software markiert auf Röntgenbildern innerhalb von Sekunden verdächtige Stellen, in Zahnarztpraxen wird eine Krone heute digital gescannt, am Computer konstruiert, gefräst und noch im selben Termin eingesetzt – und beim Setzen von Implantaten assistieren bereits Roboterarme.
Was all diese Entwicklungen nicht können: einem verunsicherten Patienten eine Diagnose so erklären, dass er sie versteht; ihm die Angst vor einem Eingriff nehmen oder abwägen, was für genau diesen Menschen die richtige Behandlung ist. Ärzte müssen mit dem technischen Fortschritt Schritt halten und gleichzeitig das mitbringen, was keine Maschine leisten kann – diese Verbindung ist der Anspruch der Danube Private University (DPU) in Krems. „Wir wollen nicht nur exzellente Fachexperten ausbilden, sondern humanistisch gebildete Persönlichkeiten“, sagt Marga Wagner-Pischel, Präsidentin und CEO der DPU. 2009 von ihr gegründet war die DPU damals die erste Privatuniversität in Österreich, die eine Fakultät für Medizin und Zahnmedizin zur Akkreditierung führte. Heute reicht das Angebot von den Studiengängen Humanmedizin (BSc/Dr. med. univ.) und Zahnmedizin (Dr. med. dent.) über Dental Hygiene (BA) bis zu Medizinjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit (BA/MA). Dazu kommen zahlreiche universitäre Weiterbildungsstudiengänge.
Der Ansatz zieht Studierende aus aller Welt an: An der DPU sind über 2.400 Menschen aus 66 Nationen eingeschrieben. Rund 1.100 Absolventen haben das Diplomstudium Zahnmedizin bereits abgeschlossen, inzwischen haben auch die ersten Humanmediziner nach einem sechsjährigen Studium an der Danube Private University graduiert. Hinzu kommen Tausende Absolventen der universitären Weiterbildung mit einem Master-of-Science-Abschluss, vormals auch in Kooperation mit der Donau-Universität Krems, die in alle Welt entsendet wurden und einen großen Erfahrungsschatz mitbrachten.
Wir wollen nicht nur exzellente Fachexperten ausbilden, sondern humanistisch gebildete Persönlichkeiten.
Marga B. Wagner-Pischel
Gefragt ist ein neues Ausbildungsprofil, nicht nur für Zahnarztpraxen – denn in Österreichs Spitälern kommen zunehmend OP-Roboter zum Einsatz, während in den USA 2024 bereits zwei Drittel der Ärzte KI in ihrer Praxis nutzten. Zudem: Laut der Gesundheitsstudie 2026 haben knapp 60 % der Österreicher bereits eine KI zu Gesundheitsthemen befragt. Wer heute praktiziert, sitzt also zunehmend Patienten gegenüber, die mit Antworten aus dem Chatbot kommen. Ärzte müssen diese Technologien deshalb nutzen, verstehen und einordnen können. Gleichzeitig zeigt die Forschung, wie viel die menschliche Seite ausmacht: In einer Studie mit fast 21.000 Diabetespatienten in Italien erzielten Ärzte mit hoher Empathie bessere Behandlungsergebnisse – und ihre Patienten hatten weniger akute Komplikationen.
Was die DPU daher von anderen medizinischen Hochschulen unterscheiden soll (und sie den Studierenden mitgeben möchte), ist ihr Verständnis von Medizin. Zum einen bildet naturwissenschaftliches Fachwissen, verbunden mit moderner Forschung, die Basis. Neben der Oralen Medizin zählen Smart Materials und digitale Technologien zu den Schwerpunkten der Universität, strategische Kooperationen mit führenden Forschungsstandorten verankern sie international. Zum anderen sollen die Studierenden lernen, dieses Wissen in ein umfassendes Weltverständnis einzuordnen, in dem Integrität und Verantwortung genauso zählen wie Funktionalität.
Patienten werden an der Universität deshalb als Einheit aus Körper, Geist und Seele wahrgenommen; in der Forschung ebenso wie in Lehre und Krankenversorgung. Seminare zu Ethik, Integrität und Mindfulness sind fester Teil des Angebots. „Kranke Menschen sind darauf angewiesen, als ganzer Mensch gesehen zu werden“, sagt Wagner-Pischel. „Wer lernt, hinter jedem Menschen das Einzigartige zu erkennen, entwickelt einen tiefen Respekt vor ihm.“ Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik in der Medizin an der Universität Freiburg und Gastdozent an der DPU, sieht darin mehr als ein Lehrkonzept: „Die DPU setzt richtungsweisende Maßstäbe für eine zukünftige Medizin.“
Im Studienalltag zeigt sich dieser Anspruch vor allem in der Betreuung: Auf eine Lehrkraft kommen in den Seminaren und Praktika deutlich weniger Studierende als im Durchschnitt; und in den Evaluationen geben die Studierenden der DPU regelmäßig Bestnoten. Ebenso wichtig ist der Universität die Gemeinschaft: Die Studierenden sollen untereinander und mit ihren Lehrenden eng verbunden sein. Wagner-Pischel: „In einer Welt voller Polarisierung und Intoleranz brauchen wir eine Ärztegeneration, die ganzheitlich ausgebildet ist. Darin liegt eine Chance für die Humanisierung der Gesellschaft.“
Dieser Anspruch reicht bis in die Räume der Universität – dort hängen Kunstwerke, die zum Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einladen, denn wer bei allem technologischen Fortschritt den Blick für Kunst, Kultur und Natur behält, geht aus Wagner-Pischels Sicht verantwortungsvoller mit Mensch und Umwelt um: „Am Ende ist der Mensch Teil der Natur. Er hat nur dann eine Zukunft, wenn ihm Bildung Ehrfurcht vor der Natur und Liebe zum Menschen vermittelt.“
Foto: Danube Private University