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Daniel Fendt zeigt Coaches, Beratern und Experten die Systemformel für finanzielle Freiheit.
Der Coaching-Boom ist nicht automatisch ein Freiheitsversprechen. Für viele Coaches, Berater und Experten ist er zuerst ein Stresstest: Mehr Nachfrage bedeutet oft nur mehr Abhängigkeit vom eigenen Kalender und damit ein Business, das sofort wackelt, sobald Energie, Gesundheit oder Familie Priorität bekommen.
Die These ist unbequem, aber messbar: Laut der 2025 ICF Global Coaching Study liegt der weltweite Branchenumsatz bei rund 4,6 Milliarden Euro und ist seit 2019 um 15 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Coaches weltweit in den letzten vier Jahren von 71.000 auf 122.974. Grundlage ist eine ICF-Erhebung im Jahr 2025 mit über 10.000 befragten Coaches aus über 100 Ländern, durchgeführt mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).
Wachstum ist die Schlagzeile. Konkurrenz ist die Realität. Denn dieselbe Studie nennt als Orientierungswerte rund 210 Euro Stundensatz und ein Jahreseinkommen von rund 45.000 Euro. Zahlen, die den Kern des Problems sichtbar machen: Der Markt wächst, aber finanzielle Freiheit entsteht nicht automatisch.
„Ohne klares System kann Wachstum schnell zum Risiko werden“, warnt Daniel Fendt. Und genau hier trennt sich im Coaching-Markt der Unterschied zwischen gut ausgelastet und wirklich finanziell frei.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob der Markt wächst. Sondern ob das eigene Geschäftsmodell mitwächst. Wer seine Einnahmen ausschließlich an die eigene Anwesenheit koppelt, baut wirtschaftlich auf einem wackligen Fundament. Finanzielle Freiheit beginnt dort, wo Umsatz planbar wird auch dann, wenn das Leben nicht planbar ist.
Was nach Freiheit aussieht, ist oft nur ein anderer Käfig
Viele starten in die Selbstständigkeit, weil sie Kontrolle wollen: über Zeit, Kunden, Tempo und Einkommen. In der Praxis bekommen sie oft zuerst Auslastung. Der Kalender ist voll, der Umsatz kommt rein, und trotzdem bleibt ein unterschwelliger Druck, weil jeder Monat wieder neu gewonnen werden muss. Finanzielle Freiheit fühlt sich dann wie ein Ziel an, das man nur noch einen Sprint entfernt vermutet – bis der Alltag dazwischenfunkt: ein krankheitsbedingter Ausfall, private Herausforderungen, ein Energieeinbruch oder ein wegbrechender Großkunde. Dann zeigt sich, ob da ein Unternehmen steht oder nur eine anspruchsvolle Selbstständigkeit.
Fendt erinnert sich an eine Phase, in der sein Kalender Wochen im Voraus ausgebucht war. Und genau das machte ihn nervös. Nicht, weil die Nachfrage fehlte, sondern weil sie komplett an ihm hing. Jeder freie Tag bedeutete Verschiebung. Jede Pause bedeutete Umsatzrisiko. „Ich habe damals gemerkt: Ich habe einen vollen Kalender, aber kein System“, sagt er. Der Wendepunkt kam nicht als große Entscheidung auf dem Papier, sondern als klare Erkenntnis: Wenn ein Business nur funktioniert, solange der Gründer permanent verfügbar ist, ist es kein Unternehmen, sondern eine Dauerleistung.
Daniel Fendt kennt diese Dynamik aus zwei Welten. Er studierte Wirtschaftspsychologie, arbeitete erst im Konzernvertrieb und später in der Unternehmensberatung. Dort beobachtete er, wie leistungsstarke Menschen in Systemen funktionieren, ohne wirklich zu gestalten. Der nächste Schritt war ein radikaler: Raus aus der sicheren Corporate-Struktur, rein in die volle unternehmerische Selbstständigkeit.
Auch die ersten Jahre als Unternehmer waren geprägt von Tempo. Wachstum, steigende Umsätze, mehr Verantwortung. Fendt beschreibt diese Phase als Dauerlauf ohne echte Pausen, bis der Körper irgendwann ein klares Stoppschild setzte. Ein Warnsignal, das ihn zwang, die Frage neu zu beantworten, die viele Experten zu spät stellen: Bin ich frei – oder bin ich dauerhaft ausgelastet?
„Auslastung ist kein Geschäftsmodell. Sie ist nur ein Zustand“, sagt Fendt. Und: „Unternehmertum sollte nicht nur funktionieren, sondern erfüllen. Sonst gewinnt man Umsatz, aber verliert sich selbst.“ Aus dieser Haltung heraus entstand die Daniel Fendt Business Akademie, spezialisiert auf Coaches, Berater und Experten, die ihr Business so aufstellen wollen, dass finanzielle Freiheit im Alltag messbar wird und zugleich Raum für echte persönliche Erfüllung entsteht, statt nur ein Ideal zu bleiben.
Daniel Fendt: Finanzielle Freiheit ist kein Gefühl, sondern ein Systemzustand
Finanzielle Freiheit ist aus unternehmerischer Perspektive kein Motivationsspruch, sondern ein betriebswirtschaftlicher Zustand: Planbar neue Interessenten, kalkulierbare Abschlussquoten, wiederholbare Leistungserbringung und Prozesse, die auch dann tragen, wenn der Gründer nicht permanent verfügbar ist.
Fendt verdichtet diesen Mechanismus auf ein Fünf-Schritte-System. Nicht, weil die Realität simpel wäre, sondern weil Umsetzung eine Reihenfolge braucht.
Ein schneller Realitätscheck zeigt, wie nahe man finanzieller Freiheit wirklich ist: Kommen jede Woche verlässlich qualifizierte Anfragen? Ist die Abschlussquote stabil? Wird Leistung in klaren Standards erbracht oder jedes Mal neu „erfunden“? Und könnten die nächsten vier Wochen Umsatz auch entstehen, wenn du gesundheitlich ausfällst? Wer hier dreimal zögert, hat kein Motivationsthema, sondern ein Systemthema.
1) Positionierung und Angebot
Viele Coaches wirken kompetent, aber austauschbar. Das Ergebnis sind Preisdruck, wechselnde Zielgruppen und diffuse Kommunikation. Der erste Hebel zur finanziellen Freiheit ist Fokus: eine klar definierte Zielgruppe, ein konkret gelöstes Problem und ein Angebot, das wie ein Produkt verstanden wird, mit klarem Nutzen, klarer Leistungslogik und klarer Preisstruktur.
2) Prozess und Vertrieb
Umsatz wird stabil, wenn der Weg zum Abschluss stabil ist. Dazu gehören qualifizierende Gespräche, ein klarer Ablauf von Anfrage bis Entscheidung und standardisierte Verkaufsgespräche, die nicht von Tagesform abhängen. „Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer Strukturen“, sagt Fendt.
3) Leadgenerierung
Finanzielle Freiheit braucht eine verlässliche Quelle neuer Interessenten. Nicht als Reichweiten-Spiel, sondern als Risikomanagement. Wer nur von Empfehlungen lebt, ist oft ausgelastet, aber selten planbar. Ein System kombiniert Sichtbarkeit, Netzwerk, Empfehlungslogik und je nach Zielgruppe gezielte Kampagnen, sodass Leadaufbau nicht mehr nebenbei passiert, sondern als Prozess.
4) Skalierbare Programme
Der größte Hebel im Coaching ist die Entkopplung von Zeit und Umsatz. Das gelingt nicht durch mehr Arbeit, sondern durch Formate, die Wirkung multiplizieren: Gruppenprogramme, hybride Begleitung, modulare Lernpfade und klare Standards. Skalierung bedeutet hier nicht Masse, sondern wiederholbare Qualität, die sich steuern lässt.
5) Persönliche Entwicklung
Systeme scheitern selten am Tool, sondern an Menschen: an Kontrollzwang, an Angst vor Sichtbarkeit, an fehlender Energie, an der Unfähigkeit, Grenzen zu setzen. Wer finanzielle Freiheit will, muss lernen, Verantwortung zu tragen, ohne sich zu verbrennen. Persönliche Entwicklung ist deshalb keine Kür, sondern eine operative Voraussetzung.
Der Unterschied zwischen „selbstständig“ und „frei“ sein
Bis hierhin klingt vieles nach Theorie: Positionierung, Vertrieb, Leads, Programme, persönliche Entwicklung. In der Praxis entscheidet sich finanzielle Freiheit jedoch an einem simplen Stresstest: Was passiert mit dem Umsatz, wenn man zwei Wochen nicht verfügbar ist?
Genau dort kippt es bei vielen Coaches, Beratern und Experten. Nach außen wirkt das Geschäft stabil, manchmal sogar beneidenswert. Doch sobald der Alltag unerwartet dazwischenfunkt oder der Fokus kurzfristig woanders liegen muss, zeigt sich, ob das Business auf persönlicher Präsenz gebaut ist oder auf belastbaren Systemen. Zwei Muster aus der Praxis machen den Unterschied greifbar:
Ein Berater ist seit Jahren ausgebucht. Er wirkt erfolgreich, verdient gut, hat zufriedene Kunden. Dann pausiert er zwei Wochen, weil Familie oder Gesundheit ruft. Und plötzlich entsteht ein Loch. Nicht, weil er schlecht ist. Sondern weil kein Leadprozess existiert, der unabhängig von seiner Anwesenheit funktioniert. Auslastung war sein Sicherheitsgefühl. Das System fehlte.
Eine Expertin ist fachlich stark und sichtbar. Sie produziert ständig Inhalte, reagiert auf jede Anfrage, gibt viel kostenlos, ist abends erschöpft. Trotzdem schwankt der Umsatz, weil die Logik fehlt: kein Angebot, das klar kaufbar ist; kein Vertriebsprozess, der zu Entscheidungen führt; keine skalierbare Struktur, die Zeithebel ermöglicht. Erst als sie Positionierung, Angebot, Leadgenerierung und skalierbare Programme in eine saubere Reihenfolge bringt, entstehen wiederholbare Ergebnisse und damit das, was sie eigentlich gesucht hat: finanzielle Freiheit als Zustand, nicht als Hoffnung.
Finanzielle Freiheit als Konsequenz, nicht als Versprechen
In der Konsequenz profitiert Daniel Fendt als Marke nicht durch Lautstärke, sondern durch Klarheit. Sein Ansatz verkauft nicht das Versprechen „mehr Umsatz“, sondern die Fähigkeit, Umsatz überhaupt erst steuerbar zu machen. Für Coaches, Berater und Experten ist das der entscheidende Unterschied: Wer sein Geschäft nur über persönliche Präsenz stabilisiert, bleibt abhängig von Energie, Kalender und Zufall. Wer dagegen Positionierung, Prozess und Vertrieb, Leadgenerierung, skalierbare Programme und persönliche Entwicklung in eine belastbare Architektur übersetzt, baut ein Modell, das auch dann trägt, wenn das Leben nicht planbar ist. Finanzielle Freiheit wird damit nicht zur Vision, sondern zur logischen Folge eines Systems.
Genau hier liegt der pragmatische nächste Schritt: Nicht noch mehr Input, sondern eine präzise Diagnose. Wer finanzielle Freiheit nicht dem Zufall überlassen will, sollte zuerst klären, welcher der fünf Schritte im eigenen Business aktuell der Engpass ist und welcher Hebel kurzfristig die größte Wirkung entfaltet. In einem unverbindlichen Erstgespräch mit Daniel Fendt und seinem Team lässt sich das strukturiert prüfen und in einen konkreten Umsetzungsplan übersetzen: Von mehr Steuerbarkeit im Alltag bis hin zu planbarer finanzieller Freiheit.
Weitere Informationen unter: http://www.danielfendt.com