RAF Camora steigt bei Follow ein

Nach einem Rekordjahr 2025 stellen die Gründer der Wiener Social Media-Agentur Follow die Weichen für die Zukunft. Mit Raphael Ragucci aka RAF Camora holen sie einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker als Teilhaber an Bord. Ragucci soll dem Unternehmen helfen, den nächsten Schritt zu gehen – und eine wichtige Rolle bei der Deutschland-Expansion spielen.

„Wir wollen die größte Social-Agentur in der DACH-Region werden,“ sagen Pedram Parsaian und Ilja Jay Lawal, die beiden Gründer von Follow, im Interview mit Forbes. Bisher fokussiert sich die Agentur, wie der Name schon sagt, stark auf den österreichischen Markt und konnte dabei Kunden wie den Baumarkt Obi, den Kosmetikriesen Unilever oder das Fintech Trade Republic für sich gewinnen.

2025 war ein Rekordjahr – Follow erzielte einen Umsatz von über 3,5 Mio. € Umsatz und damit ein Wachstum von 40%. Das Ergebnis war „branchenüblich“, wie die Gründer sagen, was in der Agenturwelt zumindest eine zweistellige Gewinnmarge bedeutet.

Um den nächsten Schritt in der Entwicklung sowie erste Schritte nach Deutschland zu machen, wurde nun ein prominenter Miteigentümer an Bord geholt: RAF Camora. Der Wiener gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Musikern aller Zeiten und arbeitete mit Parsaian und Lawal bereits in der Vergangenheit an diversen Projekten zusammen.

Mit dem Einstieg – Camora hält eine Minderheitsbeteiligung – soll die Zusammenarbeit vertieft und schrittweise ausgebaut werden. „Seine Expertise und Erfahrung sind für uns sehr wertvoll,“ sagt Lawal. Parsaian ergänzt: „Es geht nicht nur darum, die Kunstfigur RAF Camora dabei zu haben, sondern auch um den Geschäftsmann Raphael Ragucci.“

Wie genau die Zusammenarbeit funktionieren wird, müsse sich zeigen. Der Austausch ist bereits intensiv, vorrangig über WhatsApp; im Frühjahr planen Parsaian und Lawal zudem einen Trip nach Dubai, um mit Ragucci an Konzepten und strategischen Projekten zu arbeiten.

Für 2026 steht vor allem Stabilität im Vordergrund. „Wir wollen natürlich weiter wachsen, dieses Jahr geht es aber vor allem darum, die Strukturen zu etablieren und unser Team zu fördern.“ Und wann folgt ein Follow-Office in Deutschland? „Wir wollen das ordentlich machen, viele sind die Expansion zu schnell angegangen. Aber es kommt irgendwann, so viel können wir sagen.“

Text: Klaus Fiala
Foto: Follow GmbH

Forbes Digital

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