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Wenn Unternehmen ihre Firmenflotten elektrifizieren, geht es längst um mehr als nur den Antriebswechsel.
Es geht um Sichtbarkeit, ESG-Strategien, Finanzierungsspielräume und um die Frage, wie sich Klimaschutz mit der THG-Quote in handfeste wirtschaftliche Vorteile übersetzen lässt.
„Wir wollen, dass Nachhaltigkeit in der Flotte nicht als Kostenfaktor wahrgenommen wird, sondern als Renditebaustein“, sagt Florian Flecker, Country Manager für carbonify Österreich. Der Dienstleister begleitet seit Jahren Privatkunden mit E-Fahrzeugen sowie eine Vielzahl gewerblicher Partner.
Was steckt hinter der THG-Quote?
Die gesetzlichen Regelungen zur sogenannten Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichten Mineralölunternehmen in Österreich, ihren CO₂-Ausstoß schrittweise zu senken. Erreichen sie die vorgegebenen Ziele nicht aus eigener Kraft, sind sie berechtigt, Emissionsminderungen von Dritten zu erwerben.
Für Unternehmen entsteht dadurch ein Erlösmodell:
- Anrechenbare Emissionsminderung: Für rein elektrische Fahrzeuge kann eine anrechenbare Treibhausgasminderung entweder pauschal oder auf Basis nachvollziehbar gemessener Strommengen geltend gemacht werden.
- Zertifizierung und Bündelung: Die nachgewiesenen Minderungsmengen können über antragsberechtigte Dienstleister zur Prüfung beim Umweltbundesamt eingereicht, gebündelt und anschließend an zielverpflichtete Kraftstoffinverkehrbringer veräußert werden.
- Ausschüttung der THG-Prämie: Der Großteil des erzielten Erlöses wird an den jeweiligen Flottenbetreiber als THG-Prämie weitergegeben und stellt eine zusätzliche, vom laufenden Fahrbetrieb unabhängige Einnahmequelle dar.
carbonify übernimmt dabei die Rolle des Übersetzers zwischen hochreguliertem Quotenmarkt und betrieblicher Realität. Das Unternehmen bündelt die THG-Quoten tausender Kunden, vermarktet sie auf dem Energiemarkt und verteilt die Einnahmen fair, zeitnah und strukturiert an seine Kunden.
THG-Quote mit B2B-Fokus: wenn die Flotte zum strategischen Asset wird
Unternehmen können die Wirtschaftlichkeit von E-Fahrzeugen heute aus mehreren Bausteinen betrachten: klassische Förderungen, geringere Betriebskosten und zusätzliche Erlöse aus der THG-Quote greifen zusammen. Das gilt nicht nur für die Fahrzeuge selbst, sondern auch für die Ladeinfrastruktur. So entsteht ein wirtschaftlicher Baustein, mit dem Unternehmen die Umstellung auf Elektromobilität unterstützen und ihre Flottenstrategie planbarer gestalten können.
„Ein Unternehmen mit 80, 150 oder 400 E-Fahrzeugen benötigt eine andere Zusammenarbeit als eine Einzelperson mit einem Elektroauto“, sagt Flecker und ergänzt: „Es geht um Schnittstellen zu bestehenden Systemen, um Compliance und um Planbarkeit.“ Deshalb sind Produkte, Prozesse und Reports des THG-Quoten-Anbieters auch auf eine gewerbliche Zielgruppe zugeschnitten.
Wie sieht die nachhaltige Flottenfinanzierung mit carbonify aus?
Für Flottenbetreiber ergeben sich aus dem Modell von carbonify mehrere Vorteile:
- Keine eigene Marktexpertise nötig: carbonify kümmert sich um Quotenvermarktung, Regularien und Fristen.
- Planbare Erlöse: Unternehmen erhalten klare Informationen zu den Zeitpunkten und zur Höhe der voraussichtlichen Auszahlungen.
- Einfacher Prozess: Einmal ein Konto eingerichtet, lässt sich die jährliche Abwicklung der THG-Quote weitgehend automatisieren.
- Reporting-Fähigkeit: Die Kombination aus Geldfluss und dokumentierter CO₂-Reduktion im Fuhrpark unterstützt das ESG-Reporting und die Nachhaltigkeitskommunikation.
Die THG-Quote ist somit kein reiner Bonus mehr – sie ist ein planbares Instrument für die nachhaltige Flottenfinanzierung, das Unternehmen heute strategisch einsetzen sollten.
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Häufige Fragen zur THG-Quote
Für welche Fahrzeuge kann ich die THG-Quote nutzen?
Quotenberechtigt sind grundsätzlich rein batterieelektrisch betriebene und straßenzugelassene Fahrzeuge, die auf den jeweiligen Halter bzw. ein Unternehmen zugelassen sind. Bei geleasten Fahrzeugen ist eine Teilnahme ebenfalls möglich, sofern die rechtliche Konstellation passt.
Betreiber von Ladeinfrastruktur können zusätzlich über nachweislich an E-Fahrzeuge abgegebene Strommengen profitieren, sofern die erforderlichen Mess-, Dokumentations- und Zuordnungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Wie beeinflusst die THG-Quote die Gesamtfinanzierung einer Firmenflotte?
Die Erlöse aus der THG-Quote lassen sich flexibel einsetzen, etwa als Baustein der nachhaltigen Flottenfinanzierung, zur Abfederung von Leasingraten oder zur Finanzierung weiterer Ladeinfrastruktur und Modernisierungsmaßnahmen.
Ist die THG-Quote nur ein kurzfristiger Bonus oder ein langfristiges Instrument?
Die THG-Prämie sollte nicht als klassische Förderung, sondern als dauerhaftes, wirtschaftliches Instrument betrachtet werden. Das zeigt sich unter anderem daran, dass vor allem Unternehmen, die konsequent auf Elektromobilität setzen, sie jährlich als wiederkehrenden Bestandteil ihrer Flottenstrategie einplanen können.
Welche Rolle spielt die THG-Quote im ESG- und Nachhaltigkeitsbericht?
Für jedes eingereichte Quotenjahr werden die relevanten Strommengen bzw. pauschalen Anrechnungswerte dokumentiert. Diese Daten können Unternehmen als Baustein für interne Auswertungen, Nachhaltigkeitskommunikation und ESG-Reporting nutzen.
Was unterscheidet spezialisierte B2B-Anbieter von allgemeinen Portalen für die THG-Quote?
Spezialisierte B2B-Anbieter wie carbonify richten Prozesse, Onboarding und Reporting gezielt auf die Anforderungen von Fuhrparks aus – von der Integration in Flotten- und Buchhaltungssysteme über Compliance bis hin zu maßgeschneiderten Auszahlungsmodellen für E-Autos und Nutzfahrzeuge in Österreich.
Impressum
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