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Die Salzburger Pop-Künstlerin Mathea hat am 3. Juni 2026 ihre neue Single „Einfach Nichts“ veröffentlicht – und setzt damit die schrittweise Veröffentlichung ihres kommenden Studioalbums fort.
Für die Forbes-30-Under-30-Listmakerin ist der Song weniger ein isoliertes Release als Teil eines planvoll aufgebauten Musikprojekts: Die neuen Songs kreisen um Selbstbehauptung, emotionale Klarheit und den Versuch, persönliche Erfahrungen in eingängigen Pop zu übersetzen.
Inhaltlich erzählt die 27-Jährige von einem Neuanfang nach einer Trennung, von Selbstfindung und der Entscheidung, das eigene Glück nicht länger von anderen abhängig zu machen. Musikalisch bleibt Mathea ihrem Zugang treu: moderner Pop, eingängige Melodien und eine Leichtigkeit, die zum Sommer passt. Spannend ist dabei aber vor allem die Strategie hinter dem Release.
„Einfach Nichts” ist die nächste Veröffentlichung auf dem Weg zu Matheas zweitem Studioalbum – nach den Songs „Boomboompow” und „Pfeil und Bogen”. Statt das Album als einzelnes Großereignis zu veröffentlichen, bespielt sie den Markt über Monate mit Singles. Das ist das Standard-Playbook der Streaming-Ära: kontinuierlicher Output hält Algorithmen, Playlists und Reichweite in Bewegung und verteilt das Risiko über mehrere Releases, statt alles auf einen Veröffentlichungstermin zu setzen.
Mathea gründete mit „1998” ihr eigenes Label und machte als Werbegesicht großer Marken auf sich aufmerksam. Damit kontrolliert sie ihr wichtigstes Asset selbst: das eigene Werk. Dazu kommt ein Kollaborations-Netzwerk – Kooperationen mit RAF Camora, Mark Forster, Clueso und Fourty –, das Reichweite über einzelne Märkte hinweg sichert. Neben Österreich hat sie sich auch in Deutschland etabliert und damit den deutschsprachigen Gesamtmarkt erschlossen, der für österreichische Acts der entscheidende Skalierungshebel ist.
Die Basis dafür legte Mathea früh. Mit 17 Jahren sorgte sie 2016 bei „The Voice of Germany” für Aufmerksamkeit, 2018 folgte die Debütsingle „2x”, 2020 das Debütalbum „M”. Schon 2021 wurde sie in die österreichische Forbes-30-Under-30-Liste aufgenommen – jenes Ranking, das Forbes seit 2011 jährlich vergibt und das in der DACH-Region pro Land 30 Persönlichkeiten auszeichnet, ausgewählt aus über 1.500 Nominierungen und mithilfe einer Fachjury. Die Liste versteht sich ausdrücklich als Auszeichnung für unternehmerisches Denken – und genau in dieses Profil passt Matheas Aufbau aus eigenem Label, Markenkooperationen und systematischem Release-Management.
Die Bewerbungsphase für die Forbes 30 Under 30 Liste 2026 ist eröffnet. Gesucht werden junge Gründer, Kreative und Talente unter 30, die mit Unternehmen, Projekten oder Ideen Wirtschaft, Technologie, Kultur und Gesellschaft prägen.