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Der österreichische Unternehmer und Forbes 30 Under 30-Listmaker Josef Chen treibt die Automatisierung der Gastronomie weiter voran.
Mit seinem Londoner Robotik-Start-up Kaikaku arbeitet der 25-Jährige an Küchensystemen, die wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren und Restaurants effizienter machen. Bereits im März berichtete Forbes Austria über Chens Vision, mit Robotern den Fachkräftemangel zu entschärfen und Küchen wirtschaftlicher zu betreiben. Damals hatte das Unternehmen mehr als 4 Mio. US-$ Risikokapital eingesammelt und einen Roboter in einem Londoner Pilotrestaurant getestet.
Nun deutet Chen den nächsten Entwicklungsschritt an. Auf LinkedIn schreibt er: „Wir sind nicht hier, um einfach nur einen beeindruckenden Roboter zu bauen. Wir sind angetreten, um zu beweisen, dass die Technologie reif ist, die Unit Economics funktionieren und das Einzige, was jetzt noch fehlt, Skalierung ist. Reef ist diese Skalierung. Bald mehr dazu.“
Konkrete Details nennt Chen noch nicht. Die Aussage deutet jedoch darauf hin, dass Kaikaku den Fokus zunehmend auf die wirtschaftliche Skalierung seiner Technologie legt. Bereits in der Forbes-Titelgeschichte hatte Chen erklärt, dass Automatisierung die Gewinnmargen in der Gastronomie deutlich steigern könne. Prognosen zufolge könnte der weltweite Markt für Robotik und Automatisierung in der Gastronomie bis Anfang der 2030er-Jahre auf knapp 10 Mrd. US-$ wachsen.
Fotos: Kaikaku