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Viele Handwerksbetriebe leisten hervorragende Arbeit, geraten aber unter Preisdruck. Güven Yildirim zeigt, warum klare Positionierung entscheidend ist.
Vom eigenen Projekt zur Gründung von FIX Media
Güven Yildirims Weg ins digitale Marketing begann mit eigenen unternehmerischen Projekten. Dabei stellte er früh fest, dass ein gutes Produkt allein nicht automatisch erfolgreich wird. Entscheidend ist, wie verständlich ein Angebot präsentiert wird, welche Zielgruppe angesprochen wird und ob potenzielle Kunden den konkreten Nutzen erkennen. Diese Erfahrungen führten dazu, dass sich Yildirim intensiver mit Werbebotschaften, digitalen Vertriebswegen und Zielgruppenanalysen beschäftigte. Seine praktischen Erkenntnisse verbindet er mit seinem Hintergrund im Innovations- und Technologiemanagement. Mit der Gründung von FIX Media spezialisierte sich Yildirim auf die digitale Kundengewinnung für Handwerksbetriebe. Dabei geht es ihm nicht nur um Reichweite oder kurzfristige Werbekampagnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich ein Betrieb als glaubwürdiger Spezialist in seiner Region positionieren kann. Sein eigener Werdegang prägt bis heute die Arbeitsweise der Agentur. Yildirim betrachtet Marketing nicht isoliert, sondern als Teil der unternehmerischen Ausrichtung eines Betriebs. Eine Kampagne könne nur dann langfristig funktionieren, wenn Angebot, Zielgruppe, Positionierung und interne Abläufe zusammenpassen.
Warum gute Arbeit allein nicht immer ausreicht
Viele Handwerksbetriebe gewinnen einen großen Teil ihrer Aufträge durch Empfehlungen. Gleichzeitig informieren sich Kunden heute bereits vor dem ersten Gespräch über Websites, Bewertungen, Referenzen und soziale Netzwerke. Nach Yildirims Einschätzung entscheidet sich deshalb ein Teil des Wettbewerbs schon vor der persönlichen Kontaktaufnahme. Kann ein Interessent nicht erkennen, warum ein Betrieb für sein Projekt besonders geeignet ist, wird häufig vor allem über den Preis verglichen. Eine klare Positionierung soll vermitteln, auf welche Leistungen sich ein Unternehmen spezialisiert hat, welche Probleme es löst und welchen Mehrwert Kunden erwarten können.
Sichtbarkeit ist nicht automatisch Nachfrage
Eine neue Website oder digitale Werbung kann die Reichweite erhöhen, führt aber nicht zwangsläufig zu passenden Anfragen. Yildirim setzt deshalb auf eine Kombination aus regionaler Sichtbarkeit und genauer Zielgruppenanalyse. FIX Media untersucht unter anderem öffentlich zugängliche Bewertungen, Diskussionen und häufig gestellte Fragen. Dadurch sollen typische Wünsche, Unsicherheiten und Einwände potenzieller Kunden besser verstanden werden. Auf dieser Grundlage entstehen Botschaften, die nicht nur Leistungen aufzählen, sondern erklären, für wen ein Angebot geeignet ist und welches konkrete Ergebnis damit erreicht werden kann.
Warum weniger Anfragen wertvoller sein können
Viele Handwerksbetriebe leiden nicht unbedingt unter zu wenigen, sondern unter unpassenden Anfragen. Unklare Projektvorstellungen, unrealistische Preisannahmen oder Leistungen außerhalb des eigenen Schwerpunkts kosten Zeit. Yildirim setzt deshalb auf eine frühzeitige Vorqualifizierung. Interessenten machen bereits vor einem ausführlichen Gespräch Angaben zu Bedarf, Projektumfang, Budget und Zeitrahmen. Für ihn ist nicht die größtmögliche Zahl an Kontakten entscheidend, sondern die Zahl der Anfragen, die tatsächlich zum Angebot, zur Preisstruktur und zu den Kapazitäten des Betriebs passen.
Vertrauen als regionaler Wettbewerbsvorteil
Trotz zunehmender Digitalisierung bleibt das Handwerk stark von persönlichem Vertrauen geprägt. Kunden vergeben größere Aufträge bevorzugt an Betriebe, deren Kompetenz und Zuverlässigkeit sie nachvollziehen können. Referenzen, Kundenstimmen, verständlich erklärte Arbeitsabläufe und Einblicke in abgeschlossene Projekte können dieses Vertrauen bereits vor dem ersten Gespräch stärken. Für Yildirim ist glaubwürdige Kommunikation dabei wichtiger als eine aufwendige Selbstdarstellung. Ein Betrieb müsse nicht lauter auftreten, sondern klarer zeigen, was er beherrscht, für welche Projekte er geeignet ist und worin seine Stärke liegt.
Warum Standardlösungen selten funktionieren
Ein Photovoltaikbetrieb spricht andere Kundengruppen an als ein Malerunternehmen, ein Installateur oder ein Gartenbauer. Auch Projektvolumen, Kaufentscheidungen und regionale Wettbewerbssituationen unterscheiden sich. Yildirim hält pauschale Marketingkonzepte deshalb nur begrenzt für sinnvoll. Eine Strategie müsse zur Spezialisierung, Auslastung und wirtschaftlichen Zielsetzung des jeweiligen Betriebs passen. Sein Ansatz verbindet Marketing daher mit unternehmerischen Fragen: Welche Aufträge sind wirtschaftlich attraktiv? Welche Kunden passen zum Betrieb? Und wie viele neue Anfragen können intern tatsächlich bearbeitet werden?
Positionierung als langfristige Entscheidung
Digitale Plattformen und Werbekanäle verändern sich laufend. Eine klare Positionierung kann dagegen langfristig Orientierung geben. Sie beeinflusst nicht nur die Außendarstellung, sondern auch die Auswahl von Projekten, die Preisgestaltung und die Frage, welche Kunden ein Betrieb künftig erreichen möchte. Güven Yildirim sieht darin einen möglichen Ausweg aus dem reinen Preiswettbewerb. Handwerksbetriebe, die ihre Stärken verständlich darstellen und ihre Zielgruppe präzise ansprechen, erhöhen die Chance, als Spezialisten statt als austauschbare Anbieter wahrgenommen zu werden. Mit FIX Media überträgt Yildirim die Erfahrungen aus seinem eigenen unternehmerischen Werdegang auf die besonderen Anforderungen des Handwerks. Sein Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, nicht nur sichtbarer zu werden, sondern eine klare und glaubwürdige Position in ihrem regionalen Markt aufzubauen.
Weitere Informationen zu Güven Yildirim und FIX Media finden sich unter www.fixmedia.at.
Impressum:
FIX Media
Güven Yildirim
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E-Mail: office@fixmedia.at
Website: www.fixmedia.at