Fabian Walter (27)

Mitgründer & CTO,
UNISERS

In jeder Industriemaschine wird Wasser genutzt. Damit die Maschinen eine lange Laufzeit haben, wird das Wasser destilliert. Selbst dieses ist nicht vollständig von Verunreinigungen frei, welche wiederum die Lebenserwartung der Maschine massiv verringern. Sogar  kleinste Verunreinigungen im Wasser können Defekte in der Halbleiterindustrie verursachen. Unisers hat ein Gerät zur Identifizierung und Quantifizierung dieser Verschmutzungen  gefunden. Mittels ihrem System versucht das Unternehmen den Ausschuss, der wegen der Verunreinigungen bei High-End-Computerchips bei bis zu 70% liegt, zu reduzieren. Mit lediglich 300.000 CHF hat das Team somit eine wahre Innovation vollbracht. „Die Halbleiterindustrie sucht seit Jahren nach Lösungen, um Verunreinigungen unter 10nm (Nanometer, Anm.) zu detektieren. Bis jetzt war eine 30 Millionen US-$ teure Maschine führend, die eine Detektionsgrenze von ca. 19nm hat. Wir haben die Detektionsgrenze unter 10nm gedrückt. Zusätzlich ist unser System sehr günstig (unter einer Million US-$), somit kann man es auch bei Zulieferern einsetzen, die die Verunreinigung direkt am Ursprung registrieren” so der für Strategie und Finanzen zuständige Mitgründer.

Ich denke, meine Entwicklung von einem Elektrotechnik-Studenten zum Unternehmer mit Verantwortung in so vielen Bereichen (Technik, IP, Rechtliches, Finanzen) ist eine besondere Leistung. Diese ist vermutlich auch eine Notwendigkeit, um als Deep-Tech Start-Up in der momentanen Situation erfolgreich zu sein.

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