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Zerstörte periphere Nerven könnten laut dem Linzer Start-up wieder regeneriert werden – bereits in sieben Jahren soll es soweit sein.

„Wir widmen uns der Entwicklung und Produktion von biologisch abbaubaren Implantaten. Sie unterstützen den menschlichen Organismus bei der Regeneration von traumatisiertem Gewebe – und so dabei, die Funktionalität wieder herzustellen“, sagt Klaus Rudolf Schröder, CEO von NP Life Science Technologies. Gemeinsam mit Ian Teasdale und Oliver Brüggemann hat er das Linzer Start-up gegründet. Schröder ist ursprünglich Biologe und promovierter Toxikologe, Teasdale und Brüggemann sind am Institut für Chemie der Polymere an der Johannes Kepler Universität Linz tätig – das Unternehmen ist also bestens aufgestellt. Gemeinsam erforschen und entwickeln sie bioanorganische Polymere (chemischer Stoff, der aus Makromolekülen besteht, Anm.) und produzieren maßgeschneiderte Zellwachstumsgerüste für „Tissue Engineering“ („Gewebezüchtung“: Überbegriff für die künstliche Herstellung biologischer Gewebe, Anm.) „Der Markt für die Regeneration von Schädigungen peripherer Nerven ist in der Europäischen Union rund 1,1 Milliarden US-$, in den USA 1,68 Milliarden US-$ groß“, sagt Schröder. Sicherlich war auch diese Aussicht Anreiz für die Gründer aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt ein Unternehmen zu entwickeln. Bis zu einem Proof of Concept finanzierte sich das Unternehmen neben Eigenmitteln aus Förderungen der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws). Sind diese Mittel aufgebraucht, begibt man sich auf Investorensuche, so Schröder. In den kommenden sieben Jahren will das Start-up Nervenimplantate zur Marktreife bringen. Und damit übrigens nicht nur den europäischen Markt erschließen – auch in die USA zieht es die Unternehmer mit ihrem Produkt.

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