Elon Musk ist der reichste Mensch der modernen Geschichte. Schätzungen zufolge beendete er das Jahr 2025 mit einem Vermögen von rund 726 Milliarden US-Dollar. Anders formuliert: Wäre Musk ein Staat, läge seine „Wirtschaftskraft“ unter den 25 größten Volkswirtschaften der Welt – vor Ländern wie Belgien, Irland, Argentinien oder Schweden.
In den vergangenen Jahren stand Musk zunehmend in der Kritik: wegen seines Führungsstils, seiner politischen Positionen und seines Umgangs mit Mitarbeitern. Und doch bleibt eine Tatsache kaum zu bestreiten: Nur wenige Einzelpersonen haben so viele Branchen nachhaltig verändert. Elektromobilität, private Raumfahrt, satellitengestützte Konnektivität, sogar die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine – ganze Industrien sehen heute anders aus, getrieben von den Ambitionen eines Einzelnen.
Für die einen ist ein derart konzentriertes Vermögen Ausdruck eines systemischen Versagens: zu viel Macht, zu viel Kapital in einer Hand. Andere argumentieren genau umgekehrt – dass Musk den Großteil seines Vermögens immer wieder in den Aufbau von Unternehmen investiert hat, die technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt in bislang unbekanntem Ausmaß vorantreiben. So oder so zwingt uns seine Geschichte, eine der zentralen Fragen unserer Zeit zu stellen: Wie stellen wir sicher, dass weiterhin Wohlstand entsteht – nachhaltig, verantwortungsvoll und in großem Maßstab – für Individuen ebenso wie für die Gesellschaft insgesamt?
Diese Frage steht im Zentrum des Forbes Money Summit 2026 und seines Leitthemas: The Future of Wealth.
Schon immer waren es jene Unternehmerinnen und Unternehmer, die erfolgreich waren, die Entwicklungen früh erkannten – bevor sie offensichtlich wurden. Neu ist heute vor allem die Geschwindigkeit und die Dimension dieses Wandels. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und insbesondere des rasanten Fortschritts der künstlichen Intelligenz dürfte sich diese Dynamik weiter beschleunigen.
Parallel dazu erleben wir einen der größten Vermögenstransfers der Geschichte. In den kommenden zwei Jahrzehnten sollen schätzungsweise 84 Billionen US-Dollar von der Babyboomer-Generation auf die Generation X übergehen. Mit diesem Kapital verändern sich auch die Spielregeln: wie investiert wird, welche Werte Konsumentscheidungen prägen und wie – oder ob – Werte von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.
Wie also können Unternehmer, Investoren und Führungskräfte in dieser Phase tiefgreifender Umbrüche erfolgreich agieren? Genau darüber diskutieren wir am 30. April 2026 im Park Hyatt Vienna. Wir stellen unbequeme Fragen, hinterfragen Annahmen und arbeiten gemeinsam daran, Orientierung in einer zunehmend komplexen und unübersichtlichen Welt zu schaffen.
Gestalten Sie mit uns die Zukunft des Wohlstands.
Klaus Fiala, Chefredakteur